Investitionen ausländischer Unternehmen schmieren die Volkswirtschaften Osteuropas. Zwischen 1994 und 2002 waren sie für knapp drei Viertel des gesamten Wirtschaftswachstums in den acht neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union sowie in Albanien, Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Makedonien verantwortlich, schreibt die Forschungsabteilung der Deutschen Bank. Auslandsfirmen hätten 2,3 Prozentpunkte zu dem in den 13 Ländern durchschnittlich erzielten Wachstum von 3,5 Prozent beigetragen, so eine Studie.

Besonders groß war der Effekt nach Angaben der Deutschen Bank in Rumänien, Bulgarien und Kroatien. Diese Länder würden auch in Zukunft das bevorzugte Ziel der Investoren aus dem Ausland bleiben. Die Aussicht, in naher Zukunft in die Europäische Union einzutreten, wird (dort) weiter Auslandskapital anlocken und zu entsprechendem Wachstum führen, prognostiziert die Studie.

Dagegen müssten weiter entwickelte Staaten wie Tschechien oder Ungarn künftig mehr Wert darauf legen, auch die inländische Investitionstätigkeit anzuregen.