In der ZEIT Nr. 4/04 schrieb Christian Ewers über die bemerkenswerte Symbiose des deutschen Basketballstars Dirk Nowitzki mit dessen Berater Holger Geschwindner.

Unter Geschwindners Anleitung war Nowitzki zu einem der besten Basketballer der Welt aufgestiegen, Geschwindner sei sein zweiter Vater, sagte Nowitzki.

Seit dem 19. Juli sitzt dieser nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Untersuchungshaft. Laut seinem Beratervertrag stehen Geschwindner 20 Prozent von Nowitzkis Bruttoeinnahmen zu - insgesamt rund drei Millionen Euro aus sechs Jahren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, diese nicht versteuert zu haben. Geschwindner hingegen sagt aus, er habe aus Selbstlosigkeit auf das Geld verzichtet, um unbestechlich zu sein. Nowitzki sorgt sich derweil um die Einhaltung seines Trainingsplans: Er schlug vor, die Übungen einfach auf den Gefängnissportplatz zu verlegen.