Wenn wir jemals in den Weiten des Alls außerirdische Wesen treffen, wie werden sie wohl aussehen? Vielleicht wie dieser Grimpoteuthis, der auch als Dumbo-Tintenfisch bekannt ist. Das Tier ist eine der ältesten Oktopus-Formen, die heute noch durch die Tiefen der Meere pflügen. Der Regisseur James Cameron, der schon 1986 in seinem Film "Aliens" Maßstäbe in der Visualisierung extraterrestrischen Lebens setzte, stieß auf den Dumbo, als er sich diesmal auf der Suche nach Wesen aus dem All in die Tiefen der Meere begab. Im Wasser sieht er die Voraussetzung für das Leben. "Wir könnten in unterirdischen Wasserquellen auf dem Mars oder auf den Eismonden des Jupiter außerirdische Lebensformen finden, die denjenigen auf unserem Planeten sehr ähnlich sind", sagt Cameron. Herausgekommen ist bei seiner Suche ein Film, der den Astrobiologen – den Erforschern möglichen außerirdischen Lebens auf der Grundlage irdischer Vorbilder – bei ihrer Arbeit über die Schulter schaut. "Ein Astrobiologe ist jemand, der sich mit etwas beschäftigt, was er nicht anfassen kann", sagt Cameron, "er studiert theoretisches Leben und überlegt, wo er es finden und wie er es erforschen könnte." Gefunden hat der Regisseur auf seinen U-Boot-Tauchgängen und mit der ferngesteuerten Kamera allerlei "Aliens der Tiefe" – so lautet denn auch der Name des Films, der diese Woche in deutschen Kinos anläuft.