Ausgerechnet Bremerhaven. Hier, wo Europas Fischstäbchen vom Band gehen, wo nach Werften- und Fischereikrise jeder Fünfte ohne Job ist, wurde vor zweieinhalb Jahren eine kulinarische Revolution ausgerufen: Seit Januar 2003 forscht man im Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz) an der Entwicklung biotechnologischer Verfahren für die Gastronomie. Im Rahmen des EU-Projekts Inicon werden dort naturwissenschaftliche Kenntnisse für die Kochkunst nutzbar gemacht.
Giftgrünes Basilikummus aus der Spritze?
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Chemie: Kochen bei minus 180 Grad
Molekulargastronomen schrecken vor nichts zurück. Sie mixen Tabak-Sorbet und würzen mit Holzkohleöl. Im Auftrag der verrücktesten Köche arbeiten Forscher in Bremerhaven an neuen kulinarischen Extremen