Politik

Sie hat es geschafft

Was ist das Geheimnis von Angela Merkels Erfolg? Sechs Motive einer unerwarteten Karriere

Kirche von oben

Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller entmachtet die katholischen Laien. In Bayern rätseln Freund und Feind, was ihn dazu treibt

Otto Beisheim

Der ehemalige SS-Mann wollte einer Schule Geld und seinen Namen spenden

Alles nur Fachwerk

Ein Bauunternehmer beklagt seine finanzielle Ermordung durch Banken in Baden-Württemberg. Ein Fall für den Bundesgerichtshof

Bomberang

Al-Qaida stärkt mit dem Terror in Jordanien seine Gegner

Einseitige Linksfürchtigkeit

Ritterkreuzträger auf der einen, DDR-Soldaten und Widerstandskämpfer auf der anderen Seite: Zweierlei Maß bei staatlicher Traditionspflege

Zurück in die Welt

Nüchtern und neugierig: Wie die Außenpolitik der Großen Koalition aussehen könnte Von Jan Ross

Österreich: Muss Fernsehen dumm sein?

Gleich zu Beginn stellte darin der Jubilar eine interessante Frage, die dann aber leider nicht mehr weiter behandelt, geschweige beantwortet wurde: Muss Fernsehen, zumal es öffentlich-rechtlich ist, dumm sein? So dumm?

Österreich: Vorbild Berlin?

In Deutschland geht die Große Koalition ans Werk. Ist sie erfolgreich, könnte das auch in Österreich die verhärteten Fronten zwischen Schwarz und Rot auflockern

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Wirtschaft

Energie: Der lange Abschied vom Öl

Auf der Weltklimakonferenz wird Verantwortung gepredigt, und die Autoindustrie verspricht eine emissionsfreie Zukunft. Doch erstmal gibt es nur eine Alternative zur Umweltverpestung: Sprit sparen

Medien: Der BildFaktor

Das Kartellamt hat vor allem einen Einwand gegen die Expansion der Springer-Gruppe: Die mächtige Boulevard-Zeitung. Doch die Begründungen sind angreifbar

Spesenritter im Glück

Schwarz-Rot stopft viele Steuerschlupflöcher - aber manche Lobby darf sich weiter freuen

Bedingt abwehrbereit

Wissenschaftler warnen vor dem Überspringen des Vogelgrippe-Virus auf den Menschen. Viele deutsche Unternehmen haben Notfallpläne fürComputerausfälle und Brandkatastrophen - aber gegen eine Pandemie sind sie hilflos

Wolfsburger Tollhaus

Der bedrängte VW-Chef Bernd Pischetsrieder kann auf Unterstützung von Großaktionär Porsche hoffen

Begehrte Zwitterwesen

Immer mehr Unternehmen finanzieren sich über neuartige Anleihen mit einem Schuss Eigenkapital

Wette auf Deutschland

Mit dem Kauf der Eurohypo überrumpelt die Commerzbank die einheimische Konkurrenz - und demonstriert ungewohntes Vertrauen in die hiesige Wirtschaft

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Wissen

Flug auf Höhe Null

Die Bundesregierung will noch immer den Transrapid fördern. Europa setzt längst auf Hochgeschwindigkeitszüge

Die Lust der Macher

Zum ersten Mal verliehen die ZEIT und die Rektorenkonferenz den Preis für die beste deutsche Hochschulzeitung. Er ging an die TU Berlin

Porträt: Und noch’n Versuch

Seit dreißig Jahren entwirft er Experimente zum Mitmachen und verkauft sie in alle Welt. Nun hat Joe Ansel ein Wissenschaftsmuseum in Wolfsburg ausgestattet. In dieser Woche wird das Phæno eröffnet

Coaching: Hilfe vom zweiten Ich

Drei Führungskräfte berichten, warum sie schwierige Entscheidungen lieber mit externen Coachs besprechen als mit ihren Mitarbeitern

Bildung: Besser als ihr Ruf

Neue Studien belegen die Wirksamkeit beruflicher Weiterbildung. Doch die Mittel dafür werden gekürzt

Zeitläufte: Das Vaterland heißt Freiheit

Idol der polnischen Nation, Vorkämpfer des freien Europas: Am 26. November 1855 starb in Konstantinopel der Dichter Adam Mickiewicz, dessen Denkmal heute in jeder Stadt Polens steht

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Feuilleton

iran: Unser peinlicher Präsident

Dieser ungewaschene Radikale soll den Iran vertreten? Für Machmud Ahmadinedschad muss sich das Volk schämen. Eine Polemik

Abdeckertheater

Großes Schlachtfest für einen Staatskünstler. Hermann Nitschs Orgien Mysterien Theater hat die Wiener Burg erreicht

50 Filmklassiker: Stumme Herzen

Der Meister des Schweigens im Film war Max Ophüls. Unter all seinen beredt-schweigsam-hinreißenden Werken ist das schweigsamste die Liebelei.

österreich: Wiener Schule

Der österreichische Verein Orpheus Trust wahrt die Erinnerung an vertriebene und ermordete Musiker. Nun ist seine Existenz bedroht

glosse: Das Letzte

Zwei, drei, vier, steht der Hartz-IV-Prüfdienst vor der Tür. Ängstlich fragen sich die Menschen, ob sie weiterhin mit ihrem arbeitslosen Partner zusammenleben dürfen. "Sind wir noch ein Paar oder schon eine Bedarfsgemeinschaft? Verliert mein Liebster sein Arbeitslosengeld?" Guter Rat ist hier nicht teuer. Unser Tipp: Vermeiden Sie alles, was den Verdacht der Prüfer erregt, zum Beispiel zwei Zahnbürsten, zwei Bücher, ein Doppelbett. Unterlassen Sie in der Öffentlichkeit intime Handlungen, die auf wechselseitigen Gebrauch von Körperteilen im wohnlichen Nahbereich schließen lassen. Vermeiden Sie in Ihren vier Wänden andersgeschlechtliche Spurenelemente wie einsame männliche Socken beziehungsweise Indizien weiblicher Geschmacksverwirrung wie Flokati-Teppiche, Sektkelche, Vanille-Duftkerzen und lila Tischdeckchen. Ein körperbetontes Kurzzeitverhältnis mit Entgeltkomponente und Aufwandsentschädigung, das so genannte Peter-Hartz-Modell, fällt gesetzlich so lange nicht ins Gewicht, wie es als Spontanbeziehung ohne anschließende Wohneinlagerung angelegt ist. Kommt es in derselben Legislaturperiode jedoch zu eheähnlichen Wiederholungshandlungen, muss mit rückwirkenden Leistungskürzungen gerechnet werden. "Wie lange darf meine neue Liebe einhäusig sein?" Hier hält sich der Hartz-IV-Prüfdienst an die bekannte Bauernregel "Besuch und Fisch – drei Tage frisch". Wollen Sie mit dem betreffenden Subjekt über die 3-Tage-Frist hinaus eine Lebensabschnittsbedarfspartnerschaft eingehen, stellen Sie bitte fest, was der Betreffende Ihnen wert ist. Dazu addieren Sie kostspielige Charakterschwächen (zum Beispiel Warmduscher) und multiplizieren Sie das Ergebnis mit den zu erwartenden Verpflegungs- und Heizkosten. Von diesem Betrag ziehen Sie, soweit vorhanden, die menschlichen Vorzüge des Bedarfserschleichungsverdächtigen ab (kostengünstiger Vegetarier, kulturell anspruchslos). Die Endsumme sagt Ihnen, ob die Beibehaltung der entsprechenden Person versorgungstechnisch lohnenswert ist. Achtung: Nicht jeder Fang ist ein Schnäppchen! Finis

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Chancen

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