Henri-Pierre Roché:

Jules und Jim

A. d. Franz. von Peter Ruhff - durchgesehen von Klaus Völker - Zweitausendeins, Frankfurt/M. 2005 - 248 S., 12,- e

Vor zwei Monaten wurde angesichts der subtilen Hörbuchlesung von Eva Mattes geklagt, dies Buch sei vergriffen. Nun ist es wieder da, vollständig sogar.

Es ist eine Art Erzählen vom Himmel herunter, das Roché (1879 bis 1959) in Erinnerung an eine Liebe zu dritt praktiziert, ein sommerlich leichter Ton.

Über seinen Freund Marcel Duchamp schrieb Roché: Sein schönstes Werk ist seine Nutzung der Zeit. Und der wahlverwandte François Truffaut wendete es um: In der Tat widmete Henri-Pierre Roché sein Leben den Frauen. Passend also, dass auch ein zweiter Roman Rochés jetzt wieder vorliegt - Die beiden Engländerinnen und der Kontinent.

Sun Ra: The Immeasurable Equation -