Amüsiert über das kecke Neandertaler-Porträt, habe ich meine Frau gefragt, wen sie für den berühmtesten Deutschen halte. Sie rätselte: Luther?

Goethe? Ich zeigte ihr das Bild, und prompt kam die Feststellung: Messner ist es nicht. Ich stimme ihr zu.

FRITZ H. F. LANGHORST RAHDEN-PR. STRÖHEN

Drei Seiten über den Neandertaler, aber kein Hinweis auf den Namensgeber desselben: Es war der Düsseldorfer Kirchenliederdichter Joachim Neander (1650 bis 1680), der in einem nahe gelegenen Tal so gerne spazieren ging, dass man es schließlich nach ihm benannte. Und dort hat man dann, vor 150 Jahren ... der Rest steht in der ZEIT.

Vor ein paar Jahren hörte ich in Passau vor dem Hauptgottesdienst auf der dortigen Orgel eine rund 20 Minuten dauernde Fantasie über das bekannteste Kirchenlied des Joachim Neander: Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren ...

WINFRIED HOFINGER AUS TIROL

Gerd-Christian Weniger hat Recht: Die Interpretation menschlicher Fossilien hat auch mit Ideologie zu tun. Wenn ich populärwissenschaftliche Artikel zu diesem Thema lese, habe ich den Eindruck, dass Forschung über die Entwicklung des Menschen ein hervorragender Gegenstand für Forscher (männlich) und Journalisten (männlich) ist, sich gemütlich in ihrem geheizten Arbeitszimmer Männlichkeitsfantasien hinzugeben.