In der ZEIT Nr. 8/05 ging Birgit Schönau einem Hitlergruß nach, den der Kapitän von Lazio Rom, Paolo di Canio, rechtsextremen Fans entgegengeschleudert hatte. Nachdem auch bei den Spielen von A. S. Rom rechtsextreme Spruchbänder zunahmen, brachte der Bürgermeister von Rom im Februar KZ-Überlebende und Spieler zusammen. In der Gazzetta dello Sport verteidigte sich di Canio danach: Ich bleibe bei meinen Ideen, aber das heißt nicht, dass ich Gewalt befürworte. Und: Die italienischen Rassengesetze waren furchtbar. Vergangenen Sonntag, zum Derby, drohten beide Mannschaften mit Spielabbruch, falls antisemitische Spruchbänder gezeigt würden. Und siehe da: Die Transparente waren verschwunden.