Kampf bis zum letzten Hund

Arthur Sulzberger jr., der Verleger der New York Times, steht im Lichthof der New York State University von New Paltz und hält die Abschlussrede für die Graduierten – zum ersten Mal in seinem Leben. »Als wir graduierten, hatten wir gerade den Vietnamkrieg beendet«, sagt er. »Wir haben den Horror und die Vergeblichkeit des Krieges gesehen, und wir schworen, dass dies unseren Kindern nie passieren würde.« Und dann lädt sich der Verleger die Verantwortung für das ganze Land auf: »Ihr hättet nicht in einem Amerika graduieren sollen, das einen illegitimen Krieg in einem fremden Land kämpft, in einer Welt, in der wir noch immer für fundamentale Menschenrechte für Immigranten, Schwule und für das Recht von Frauen auf Abtreibung kämpfen und wo die Politik vom Öl bestimmt wird. Und für all das entschuldige ich mich.« Eingang zur Redaktion in der 43. Straße BILD

Ein paar Wochen später, am 10. Juli 2006: Zwei verkleidete Osama bin Ladens stehen an der Spitze einer Demonstration empörter Republikaner vor dem Altbau der New York Times an der 43rd Street. Sie protestieren gegen einen Artikel, der die Überwachung internationaler Geldtransfers durch US-Geheimdienste enthüllte. »Verrat« werfen die Demonstranten der Times vor; sie beschimpfen sie als »Bastion der Selbstzufriedenheit und Arroganz«, die »transnationale Loyalitäten« habe.

Um die New York Times , Amerikas größte Zeitung, 1200 Redakteure und Reporter, tobt ein Kampf. Schon 2005 hatte George W. Bush Sulzberger und dessen Chefredakteur Bill Keller ins Weiße Haus einbestellt, um einen Artikel über die Telefonüberwachung durch die Regierung zu verhindern. Den Artikel über die Geldtransfers nennt Bush nun »schandhaft«. Der Abgeordnete Peter King fordert ein Strafverfahren gegen Sulzberger und Keller – wegen Landesverrats. Die Radio-Talkerin Melanie Morgan ruft dazu auf, Keller »in die Gaskammer« zu schicken, die konservative Kolumnistin Ann Coulter schlägt ein Erschießungskommando vor. Ihr einziges Problem mit Tim McVeigh, der 1995 in Oklahoma City mehr als 160 Menschen tötete, sei, dass er nicht die New York Times in die Luft gesprengt habe.

»Wir leben in einer hochgradig politisierten Zeit«, sagt Arthur Sulzberger jr. in seinem Büro im 14. Stock des Times - Gebäudes. »Es ist wie im Vietnamkrieg, als die Times von rechten wie linken Demonstranten belagert wurde. Aber das sagt mehr über die Stimmung im Land aus als über uns. Wir werden dies durchstehen.« Der 54-Jährige sieht nicht mehr so abgekämpft aus wie noch vor einigen Monaten. Erst gab es den Plagiatskandal um Jayson Blair, der den Chefredakteur Howell Raines zu Fall brachte. Und dann den Streit um die Reporterin Judith Miller, die sich von Neokonservativen Berichte über irakische Massenvernichtungswaffen diktieren ließ, zum Schutz ihrer Informanten ins Gefängnis ging, von ihrer Zeitung unterstützt und dann doch entlassen wurde. Würde er das heute anders regeln? Sulzberger lächelt. »Ich habe noch nie etwas getan, wo ich nicht hinterher einiges gerne anders gemacht hätte.«

Vor 14 Jahren hat Sulzberger die Zeitung übernommen, bei der er als Lokalreporter anfing und die sein Urgroßvater Adolph Ochs 1896 gekauft hatte. 1997 wurde Sulzberger Vorstandsvorsitzender der New York Times Company. Er fährt Geländemotorrad, wurde zweimal verhaftet, als er gegen den Vietnamkrieg demonstrierte, ermunterte schwule Redakteure zum Coming-out und flog einmal aus dem Büro des Chefredakteurs hinaus, weil er keine Lust hatte, Schuhe zu tragen. An gravitas mangele es dem jungenhaften Verleger, heißt es oft. Und die vielen Krisen haben das Vertrauen in ihn nicht gestärkt.

Die Auflage ist stabil, der Aktienkurs aber hat sich in zwei Jahren halbiert

Nun sagt ihm auch noch die Wall Street den Kampf an. Im April erklärte Hassan Elmasry, Portfolio-Manager der Investmentbank Morgan Stanley, er wolle die Macht der Sulzberger-Familie brechen. Die Times hat – wie die Washington Post oder das Wall Street Journal zwei Klassen von Aktien: stimmberechtigte, die der Familie vorbehalten sind, und nicht stimmberechtigte, die zumeist Banken oder Fonds gehören. Die werden zwar an den Gewinnen – oder Verlusten – beteiligt, dürfen aber nicht mitreden, wer die Geschäfte führt. Somit kontrollieren die Sulzbergers mit nur 19 Prozent der Anteile den ganzen Konzern.

Kampf bis zum letzten Hund

Aber an der Geschäftsführung haben die institutionellen Anleger einiges auszusetzen. Zwar ist die Auflage mit 1,27 Millionen Exemplaren (sonntags 1,68 Millionen) stabil, während sie bei anderen Blättern sinkt. Auch die Umsätze der New York Times Company sind gestiegen. Die Gewinne aber sind gesunken. Deshalb stürzte der Aktienkurs in nur zwei Jahren von 50 auf knapp 22 Dollar.

Hassan Elmasry wird von Bruce Sherman unterstützt, dessen Fonds Private Capital Management mit 15 Prozent der Anteile der größte Aktionär der Times Company ist. Sherman war auch Anteilseigner bei Knight Ridder, der zweitgrößten Zeitungskette der USA; es gelang ihm, das Unternehmen gegen der Willen der Familie Ridder zu verkaufen. »Uns kann das nicht passieren«, sagt Sulzberger. »Nur die acht Treuhänder der Familie – einer davon bin ich – können derartige Entscheidungen treffen. Die Familie wollte damit die Times in schweren Zeiten wie diesen schützen.« Wie lange, glaubt er, wird die Familie zusammenhalten? »Bis der letzte Hund stirbt!«

Trotzdem gibt sich Sulzberger Mühe, die Wall Street bei Laune zu halten. 250 Drucker sollen entlassen werden, ein Drittel der technischen Belegschaft. Zudem wird das Format der Zeitung einige Zentimeter verkleinert, auf die Größe von USA Today. Zum Ausgleich soll es mehr Seiten geben. Und auch der Aufsichtsrat ist mit Managern von Firmen besetzt, denen die Wall Street vertraut: Carlyle, Pepsi, Seagram, Procter & Gamble. Im Übrigen, sagt Sulzberger, habe seine Familie selbst Interesse an einem hohen Kurs. »Was glauben Sie, wie viel Geld wir verloren haben!«

Die Krisen haben den Verleger vorsichtiger gemacht. Statt bunter Hosenträger und Fliege trägt er nun Jackett und Krawatte. Und keine Sprüche mehr. Nur ab und zu bricht es noch aus ihm heraus. Was hält er von einer Idee des New York Observer, er solle alle Aktien seiner Zeitung zurückkaufen? »An dem Tag, an dem ich finanziellen Rat vom New York Observer annehme, erschießen Sie mich bitte.«

Qualität ist teuer: Das Büro Bagdad kostet eine Million Dollar im Monat

Vielleicht tobt der Kampf um die Times aber auch, weil sie sich beharrlich bloßer Meinungsmacherei zu widersetzen versucht. Die Kolumnenseite etwa ist sorgfältig austariert: eine weiße katholische Frau, ein schwarzer Mann, sechs weiße Männer, darunter zwei Neocons, ein Konservativer und drei Liberale. Einer davon ist der Wirtschaftskolumnist Paul Krugman. An einem Abend im Juni vertritt er sein Blatt vor mehr als tausend Menschen beim Verein Ethical Society an der Upper West Side. Neben ihm sitzt Amy Goodman, eine Ikone der New Yorker Linken, die bei Radio WBAI andere Linke wie Noam Chomsky interviewt. Jetzt liest sie erst einmal die Namen der Selbstmörder aus Guantánamo vor – weil die New York Times so etwas nicht drucke.

Neben Krugman sitzt Greg Palast, ein BBC-Reporter, der die Verachtung für alle US-Medien wie eine Fahne vor sich herträgt. Er wedelt mit geheimen Papieren, die beweisen sollen, dass Bush den Irak-Krieg angefangen hat, um den Ölpreis im Interesse seiner Freunde aus der Ölindustrie hochzutreiben. Aber die Times halte ihn für einen Verschwörungstheoretiker, sagt Palast. Das Publikum lacht mitfühlend. Was sagt Krugman dazu? »Bei der Times gibt es eine hohe Mauer zwischen Nachrichten und Meinung.« Nein, versichert er, zensiert werde er nicht. Ein einziges Mal nur habe sich der Chefredakteur eingemischt und ihm verboten, Bushs Steuerpläne eine Lüge zu nennen. »Dass ich da nachgegeben habe, tut mir heute noch leid.«

Kampf bis zum letzten Hund

Die Medienkritiker, die Blogger, die Unzufriedenen – werden sie es schaffen, die New York Times zu beeinflussen? Ja, sagt Orville Schell, Journalistikprofessor in Berkeley. »Das Römische Imperium, das die Massenmedien einst waren, bricht zusammen, es wird bald viele Machtzentren geben«, schreibt er in Business Week. Das glaubt auch Mike Wolff, Medienkritiker bei Vanity Fair. »Der Einfluss der großen Medien speiste sich aus deren Apparaten. Sie haben Auslandsbüros, Computer, Ticker-Services. Mit dem Internet wird dies aber auch für kleinere Medien einfacher.«

Eine andere Diskussionsveranstaltung, ein anderer Ort: die Online-Szene in der New Yorker Public Library. Primadonna auf dem Podium ist Arianna Huffington von der Huffington Post, dem Shooting Star der »Bloggosphere«. Ihren steilen Aufstieg verdankt die Web-Seite den Affären um die Times- Reporterin Miller und die enttarnte CIA-Agentin Valerie Plame, weil sie über Monate jede Verästelung dieser unendlichen Verschwörungssaga nachgezeichnet hat.

Huffington glaubt, Online-Journalismus sei viel besser als sein Print-Pendant, weil die Themen im Internet keinen aktuellen Aufhänger brauchten, um weiter behandelt zu werden. Und die Times habe trotz ihres gewaltigen Apparats den Schwindel um die irakischen Massenvernichtungswaffen verschlafen. Der sei in der Bloggosphere aufgedeckt worden. »Noch brauchen wir die Zeitungen, aber bald werden wir sie aus dem Geschäft drängen«, sagt sie. Dafür werde ihre Post demnächst auch investigative Journalisten einstellen. Wie viele denn? »Erst einmal einen.«

»Ich glaube«, spottet Arthur Sulzberger, »Arianna Huffington und Ann Coulter sind ein und dieselbe Person.« Blogs nehme er nur ernst, wenn sie von Leuten verfasst würden, deren Meinung er traue und denen es um die Sache gehe. Glaubt er, dass sich durch die Bloggosphere der politische Dialog ändern werde? »Wie viele Blogs gibt es?«, fragt er zurück. »Millionen, aber welches davon hat zehn Millionen Leser wie unsere Website?« Natürlich reiße das Internet Grenzen ein und verbreite Informationen schneller. »Aber das gilt für jeden. Auch wir werden für ein größeres Publikum erreichbarer. Und wir werden uns durchsetzen, weil Qualität sich durchsetzt. Wir sind jetzt schon die meistbesuchte Website der Welt.« Der Anteil von Online am Anzeigenumsatz der gesamten New York Times liege bei 7,5 Prozent, vergangenes Jahr seien es erst 4 Prozent gewesen, sagt Sulzberger. Allerdings experimentiert er im Netz noch. Um der Konkurrenz anderer Nachrichtenportale zu begegnen, hat die Company About.com gekauft. Doch das Angebot geht kaum über Tipps für Reisen, Einkaufen, Kochen und Gesundheit hinaus.

So bleiben die aufwändig recherchierten Geschichten das entscheidende Kapital der Times , Geschichten, wie Dexter Filkins sie liefert: Er berichtet aus Bagdad. Nun erzählt er auf einer Veranstaltung in New York aus seinem Arbeitsalltag. Über die Aufständischen wisse man so gut wie nichts, gibt er zu. »Aber nicht, weil wir zu bequem wären rauszugehen. Das ist wirklich saugefährlich!«

Die Times sei die einzige Zeitung, die durchgehalten habe, sagt Filkins. »Es gibt nur noch uns, ein paar Briten und die arabische Presse.« Das Büro in Bagdad koste ein »Schweinegeld, eine Viertelmillion Dollar pro Woche oder so«. Die Times sitzt nicht in der Green Zone der U. S. Army, sondern in der Innenstadt, in einem Hochsicherheitstrakt. »Meterhohe Betonwände, Glasscherben, Stacheldraht. Wir haben 45 Wachleute, drei gepanzerte Fahrzeuge, die im Konvoi fahren, was mir mal das Leben gerettet hat, und 70 irakische Reporter, die für uns mit den Einheimischen reden«, erzählt Filkins.

Michael Massing, ein linker Medienkritiker, wirft Filkins vor, dass sich die Times -Reporter mit den USTruppen verbündeten. Der schüttelt den Kopf. »Die Soldaten beschützen uns«, sagt er. »Einmal hat ein Soldat vor meinen Augen eine Kugel in den Kopf gekriegt. Da sieht man manches anders.« Wie Haditha, wo GIs Zivilisten, auch Kinder erschossen haben. »In Haditha ist es 40 Grad heiß, die Bevölkerung ist unglaublich feindselig, und die GIs sind junge Freiwillige, die schon ziemlich zermürbt sind. Da passiert so was«, sagt Filkins.

Kampf bis zum letzten Hund

Die Times leistet sich das teure Büro in Bagdad auch, um weiterhin die globale Nachrichtenlage mitbestimmen zu können. Das ist in einer digitalen Welt, in der es die BBC, al-Dschasira oder die Asia Times gibt, nicht mehr selbstverständlich. Teil dieser Strategie sind die Beilagen der Times in europäischen Zeitungen, aber auch die Tochter International Herald Tribune, die zur europäischen Times- Ausgabe werden soll. Zu den Autoren der Tribune zählt Roger Cohen, bis zur Miller-Affäre Auslandschef der Times . »Die New York Times fasziniert immer noch Leser auf der ganzen Welt«, sagt Cohen. Schadet Bushs schlechter Ruf in Europa denn einer amerikanischen Zeitung? »Danke, dass Sie mich daran erinnern, dass Bush einen schlechten Ruf hat«, sagt Cohen. »Es ärgert mich, dass Bush in der europäischen Presse immer als Cowboy und Idiot dargestellt wird. Er ist kein Idiot. Und ohne Amerikas Waffen wäre Europa nicht sicher.« Aber nein, der Ruf von Bush habe auf die Times nicht abgefärbt. »Wir haben eine Reputation, die über Jahrhunderte aufgebaut wurde.«

Die Berichterstattung vor dem Irak-Krieg wurde in den Sand gesetzt

Ein paar Fehler hat sich die Times allerdings in ihren 156 Jahren geleistet. Als Stalin Millionen von Ukrainern verhungern ließ, um die Zwangskollektivierung der Sowjetunion zu beschleunigen, wurde er von Times- Korrespondent Walter Duranty verteidigt: »Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerbrechen.« Als Hitler an die Macht kam, widmete ihm die Times ein Porträt, in dem es hieß: »Hitler spricht wie ein Mann, der beherrscht ist und zweifellos aufrichtig. Hitler hat die sensible Hand des Künstlers.« Als Juden unter den Augen von Times- Reportern in KZs geschafft wurden, schwieg die Zeitung nicht nur – sie wandte sich dagegen, jüdische Flüchtlinge aufzunehmen: Das Boot sei voll.

Damals lag die Times auf der Linie Roosevelts – so wie sie zu Beginn des Irak-Krieges der Bush-Linie folgte. Leidet die Times generell an zu viel Regierungsnähe? »Das ist überhaupt nicht miteinander zu vergleichen«, sagt Frank Rich, »das ist für mich als amerikanischen Juden geradezu beleidigend.« Rich ist so etwas wie das gute Gewissen der Times, in seinen Kolumnen trommelt er gegen jenen orwellesken Albtraum, zu dem die USA seiner Meinung nach geworden sind . In den Dreißigern dagegen habe es eine antijüdische Atmosphäre in den USA gegeben und Druck auf die Sulzbergers. Außerdem: »Hätte die Times über den Holocaust berichtet, hätte sie vielleicht etwas bewirken können. Aber Bush wäre sowieso in den Krieg gezogen.«

In seinem neuen Buch, das im Herbst erscheint, arbeitet sich Rich an der »fiktionalen Realität« ab, die George W. Bush und seine Berater geschaffen hätten: der Präsident im Kampfanzug auf einem Flugzeugträger, der gerade mal hundert Meter vor der Küste liegt. Ein Weißes Haus, das einem schwulen Strichjungen einen Presseausweis ausstellt, und ein Afghanistan-Krieg, der als Reality-TV-Show präsentiert wurde.

Zweifelsohne, sagt Rich, habe die Times die Berichterstattung vor dem Krieg in den Sand gesetzt. »Aber das geschah unter Howell Raines. Danach kam Keller, und der wollte nicht sofort alle Raines-Leute feuern.« So habe es ein wenig gedauert, bis die Times Tritt gefasst habe. »Das war aber mehr bürokratischer Kuddelmuddel als böser Wille. Wir müssen unserem inneren Kompass folgen, nicht den Bloggern.«

Kann denn eine große, bürgerliche Zeitung wie die Times überhaupt die Schärfe aufbringen, die notwendig wäre, eine Regierung wirkungsvoll zu kritisieren? Ist so etwas nicht kleinen, radikalen Blättern vorbehalten? »Das ist bloß eine romantische Vorstellung«, sagt Rich. »Alle großen Skandale – Watergate, die Pentagon Papers, Enron – wurden von großen Zeitungen aufgedeckt. Nur die haben die Kapazitäten.«

Kampf bis zum letzten Hund

An den historischen Leistungen seiner Zeitung duldet auch Arthur Sulzberger keinen Zweifel. Am Schluss des Gesprächs in seinem Büro kommt er noch einmal auf Vietnam zurück, auf Reporter wie Harrisburg Salisbury. »Wir haben schon früh berichtet, was sich dort unten abgespielt hat«, sagt er. »Und darauf, wie wir heute aus dem Irak berichten, können wir ebenfalls stolz sein.« Ist er also ein Linker, ein Liberaler, wie das in den USA heißt? »Ich glaube an den Kapitalismus, an die freie Rede, an Rechte für Schwule und Frauen, und ich glaube an die Demokratie, auch wenn meine Seite verliert.«