Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Wie wahr, wie aktuell, wie notwendig! Um als Frau erhobenen Hauptes durchs Leben zu gehen, bedarf es immer einer Portion Zorn, aber auch der Fähigkeit, die ganze Angelegenheit mit Humor zu sehen. Mich empört hier in Deutschland das unsolidarische Verhalten der Frauen untereinander. So kann das ja nichts werden mit der Gleichstellung.

Und dann dieses Reduzieren auf Äußerlichkeiten, wie erbärmlich. Nicht schön sollt ihr sein, sondern STOLZ auf euch!

Anita Gabler, Esch

Schon als ich die Zeitung in die Hand nahm, lachte mein Herz: Wir brauchen einen neuen Feminismus als Titelgeschichte! Und das in der ZEIT zu einer Zeit, in der es publizistisch zunehmend in Mode kommt, sich vom Feminismus der Neuen Frauenbewegung der siebziger Jahre marktschreierisch und quotenwirksam zu distanzieren. In einer Zeit, in der es in ist, die damals Agierenden zu disqualifizieren und ihnen so möglichst alles in die Schuhe zu schieben, was aktuell so beklagt wird: von der niedrigen Geburtenrate über die Vernachlässigung der Kinder und Männer bis zur Vermittlung falscher Werte und Ziele.

Ich werde als alte Staatsfeministin immer wieder mal gefragt, was ich denn so über die Zeit unserer zurückliegenden Kämpfe und Auseinandersetzungen denke und wie über die Gegenwart und Zukunft der Frauen und Männer von heute. Und natürlich will der eine oder die andere von mir auch wissen, ob ich nicht finde, dass der Feminismus versagt habe, und was wir wohl falsch gemacht hätten, dass die jüngeren Frauen offensichtlich so überhaupt keine Lust dazu haben, sich frauenpolitisch zu engagieren.

Ich sage dann meist, dies zu beantworten sei eine der Aufgaben der nächsten Frauenbewegung, die bestimmt kommen werde (wie die bisherige Geschichte der Frauenbewegungen gezeigt hat).

In den Beiträgen sind alle derartigen Fragen treffend angesprochen und beantwortet. In ihrem Editorial heißt es: Die Frauen müssen sich schon zusammentun. In der Tat: Daran führt kein Weg vorbei. Die Statements der 15 Frauen mit ihren unterschiedlichen Berufs- und Lebenserfahrungen stimmen mich hoffnungsvoll!

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Eva Rühmkorf, KultusMinisterin a. D., Hamburg

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Gabriele Genrich, Bad Dürrheim

Wozu die Aufregung? Gleichberechtigung in Deutschland klappt doch wunderbar: Während ein Mann durch seine Geburt für den Rest des Lebens zu allem berechtigt ist, darf sich die Frau völlig gleichberechtigt zwischen dem abfälligen Ruf einer Nur-Hausfrau, einer Rabenmutter oder einer Karrierezicke entscheiden. In Deutschland wird sich daran nichts ändern, und mal ehrlich, Mädels: Würden wir solche Privilegien kampflos aufgeben, wenn sie uns so unverdient in den Schoß fallen würden?

Bettina Gerwing, Giessen

Ihr habt eine Sorte Frau ausgelassen. Gilt Feminismus nur für berufstätige Frauen? Ist für Frauen, die wegen der Familie zu Hause bleiben (freiwillig oder unfreiwillig) der Feminismus so was wie eine höhere Weihe, derer sie nicht würdig sind?

Meinen Sie, die haben darüber nichts zu sagen? Die haben so wenig im Hirn und keinen Mumm in den Knochen, dass man von ihnen nichts Treffendes erwarten kann? Nun, ich wüsste schon das eine oder andere.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Dass sich Männer und Frauen und Gesellschaft die Familienarbeit gedeihlich und gerecht aufteilen, das ist wohl eines der wichtigsten Ziele. Ohne die Frauen zu verachten, die das ganzheitlich tun, ob unfreiwillig oder nicht.

Wäre der Feminismus etwas vielseitiger, wäre da auch Platz für unsereins. Trotzdem bedanke ich mich für den sehr informativen Beitrag.

Nandi Friedel, Wien

Der alte Cato rief den vir vere Romanus dazu auf, die Frauen zu unterdrücken, denn sobald sie die gleiche Möglichkeit haben, erweisen sie sich als überlegen. Das stimmt sicherlich nicht pauschal, lässt aber Rückschlüsse auf die verdrängten Ängste des patriarchalen Siegertyps zu. Gegen die patriarchale Entschlossenheit, den Feminismus mundtot zu machen, bleibt die Frau so lange hilflos, als sie sich von ihrer angestammten Position einer hypernormativen Anständigkeit nicht lösen kann: Höfliche Gesuche sind keine Antwort auf die antifeministische Agitation der Schirrmacher-Matussek-Mediokratie und die männerbündische Geheimpolitik in den Chefetagen.

Diesen Kampf müssen wir aber auch gegen uns selber führen: gegen die Gefallsucht und Zeitgeisthörigkeit jener Diktatur der Angepassten (Roger Behrens), die sich den Anschein frecher Poppigkeit verleiht, in Wirklichkeit aber ichschwach und manipulierbar genug ist, um das Leben einer personifizierten Schlüsselqualifikation zu führen und dem Modediktat von Lifestyle-Magersucht, Push-up-BH, String und Popofalten-Expo willfährig-unkritisch Folge zu leisten.

Dr. Sandra Kluwe, Heidelberg

Es ist ernüchternd zu sehen, wie immer wieder Menschen auch solche weiblichen Geschlechts nach immer mehr Macht gieren, selbst wenn sie schon mit sehr viel Einfluss gesegnet sind. Sich derart zu outen, meine Damen, verlangt Mut.

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In diesem Sinne, nur weiter so auf dem Weg zu den Spitzen der Macht, Condoleezza Will &amp - Co.

Dr. Rüdiger Stellberg, Kaarst

Alle sehr guten Beiträge haben nach meiner Erfahrung jeweils ein Stück der Wahrheit treffend geschildert. Einige Aspekte sind mir allerdings zu kurz gekommen.

1. Wir Frauen unterstützen uns viel zu wenig.

Ein tiefsitzendes Konkurrenzdenken hält uns davon ab, anderen Frauen so zu vertrauen, wie wir es täten, wenn am Ende nicht doch das Wichtigste wäre, einen Mann, Freund, Vater, Chef, Vorgesetzten, Kollegen mehr zu beeindrucken. Konservative Biologen würden das wahrscheinlich genetisch erklären, ich glaube, das gilt es zu überwinden.

2. Wir wollen die gleichen Rechte, die gleiche Arbeit, die gleiche Bezahlung, aber warum eigentlich? Warum fordern wir nicht gleiche Anerkennung für unterschiedliche Werte, unterschiedliche Fähigkeiten?

Mann und Frau sind nicht gleich. Genau darin liegt der Vorteil und die Herausforderung. Wir wollen nicht bloß mitspielen dürfen in einer Welt der Männer, wir wollen, dass unsere Welt zu 50 Prozent männlich und zu 50 Prozent weiblich ist. Damit wird es doch erst sinnvoll.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Christina Hilger, München

Trotz der beachtenswerten Erfahrungsberichte, trotz der lesenswerten Einzelbeispiele: Wohin will frau das Schiff des gesellschaftlichen Miteinanders noch steuern? Jahrhundertelang und bis vor einem halben Menschenalter gab es: Näherin, Büglerin, Gemüsefrau, Putzfrau, Zimmermädchen und so weiter - innerhalb eines halben Frauenalters: Soldatin, Pilotin, Journalistin, Ansagerin, Moderatorin, Direktorin, auch Kettenraucherin, Terroristin. Und im heutigen Trend: Dirigentin, Intendantin, Bischöfin, Raumfahrerin, Botschafterin. Es fehlen noch einige, auch die Bundespräsidentin. Bundeskanzlerin wurde 2006 zum Wort des Jahres gewählt. Leider sind viele dieser Neologismen so genannte Movierungen mit dem weiblichen Suffix er regiert - scherzhaft formuliert: Ohne den Engländer gäbe es die Engländerin nicht.

Großartig, was Margarete Mitscherlich den Frauen und Männern immer wieder zu sagen hat: Die Frauen werden sich irgendwann zu Ende befreien. Das Reflexiv sich auch als Anforderung und Aufgabe an sich selbst. Bei alldem geht es wohl nicht so sehr um Charme-Erwartung, Frau Will!

Prof. Dr. Peter Braun, Dorsten-Rhade

Sorry, Ladys, aber ein neuer Feminismus ist das Letzte, was Deutschland gegenwärtig braucht! Meine Solidarität gilt nicht den herumjammernden deutschen Frauen, sondern den unterdrückten Frauen in islamischen Ländern, die oftmals einmenschenunwürdiges Leben führen müssen.

Dirk Burmester, Hamburg

Ich möchte mich für die Artikel bedanken! Was in den letzten Monaten in den anderen Medien zu lesen war, konnte einen nur ärgerlich stimmen.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Gleichzeitig bin ich ein wenig traurig darüber, dass die Probleme meiner Generation, junge Männer von 20 bis 30 Jahren, wenig Gehör finden. Im Moment, so scheint mir, herrscht vor allem ein Gemütszustand in meiner Generation vor: massive Ratlosigkeit, teilweise gepaart mit Resignation, was das Verhältnis der Geschlechter angeht. Sicherlich nicht die besten Voraussetzungen für eine positive Wende bezüglich unserer Familienmisere

Patrick Banken, per E-Mail

Einer optischen Täuschung, Anne Will, sitzt man nicht nur beim Fernsehen auf. Sieben Frauen auf der Titelseite, acht Frauen im Leben-Spezial, allesamt von Männern abgelichtet!

Das Männer-Frauenverhältnis von 11:1 unter den Chefredakteuren und Intendanten bei der ARD findet sich auch im Impressum der ZEIT. Unter Ausschluss verstorbener Personen ist von den groß gedruckten Namen nur einer weiblich. Einer von zehn!

Jan Creutzenberg, Paris

Die traditionell weiblichen Domänen Kinder, Familie, soziales Leben geraten ins Abseits. Es gibt weniger Familien, weniger Kinder, mehr soziale Kälte und Einsamkeit. Ich plädiere für einen neuen Feminismus!

Für einen, der die traditionell weiblichen Werte preist. Der sich so präsentiert, dass Männer jene Lebensqualität erfahren wollen, die in der Familie und im sozialen Miteinander (zum Beispiel im Ehrenamt) steckt. Die Teilnahme an einer interessanten Konferenz etwa wäre dann nicht erstrebenswerter als ein Tag mit Kindern.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Ich habe das Glück, als Mann beides leben zu können. Es wäre schön, wenn ein neuer Feminismus die feminine Seite unserer Welt stärken würde.

Stephan Pucher, Heidelberg

Frauenquoten allerorts garantieren, dass schon allein das weibliche Geschlecht als Qualifikation ausreicht. Frauen haben das Wahlrecht zwischen Kind und Karriere Männer nicht. Firmen diskriminieren die Jungen bei der Ausbildungsplatzvergabe.Der Feminismus ist längst zu einer Ideologie der Dekadenz verkommen, es geht nur noch um egozentrische Vorrechtscheffelei.

Die, die auszogen, um Geschlechterklischees zu bekämpfen, sind zu den Bewahrerinnen dieser Klischees geworden, indem sie die Unterdrückung der Frau immer wieder neu konstruieren.

Dr. Bruno Köhler, Kronau

Es beruhigt mich, dass eine so bekannte Zeitung dieses Thema auf die Titelseite bringt.

Wie schön festzustellen, dass wir nicht wenige sind: Feminismus bedeutet, dass sich Frauen zusammenschließen, um gegen Diskriminierung von Frauen zu kämpfen. Und wir tun gut daran, uns nicht damit abzufinden, dass wir inzwischen gesetzmäßig gleichberechtigt sind. Ja, es geht um Macht, und wir wären grottennaiv, wenn wir glaubten, dass Männer diese Macht freiwillig und begeistert abtreten. Warum sollten sie das tun? Ich kann da nur Karen Duve zitieren: Überhaupt nichts ist erledigt. Das geht jetzt erst richtig los!

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Astrid Kiel, Köln

So sehr ich der Aussage zustimme, dass diese Gesellschaft in vielen Bereichen noch weit von einer Gleichbereichtigung der Geschlechter entfernt ist, so sehr irritiert mich die Auswahl der Frauen, die zu Wort kommen. Sie suggeriert, in Deutschland lebten nur weiße, gut gebildete, gesunde, heterosexuelle, christlich sozialisierte Frauen.

Wo ist die queere Frau, die muslimische Feministin, die körperbehinderte Frau, die ihre Sicht schildert? Eine große Schwäche jeder (politischen) Bewegung, so auch des Feminismus, ist es, durch die Ausblendung von Differenzlinien Menschen zu marginalisieren, die Teile des Feminismus sein und diesem zu einer Stärkung verhelfen könnten.

Birgit Jagusch, Duisburg

Ich bin verheiratet und noch kinderlos: Was möchte ich mit meinem Leben anfangen? Neben meiner Tätigkeit als Lehrerin arbeite ich als Schulbuchautorin und engagiere mich ehrenamtlich bei einem kirchlichen Lern-Server. Ich möchte Karriere machen und nicht am Herd versauern.

Im Moment arbeite ich mal wieder bis zu 70 Stunden in der Woche und genieße die Arbeit. Ich möchte auch gerne Kinder bekommen. Aber dafür alles aufgeben?

Ich habe zwar als Beamtin einen Eid auf mein Vaterland geschworen, muss ihm aber doch einen Vorwurf machen: Warum wird es uns Akademikerinnen so schwer gemacht, etwas im Beruf zu erreichen und dennoch eine Familie zu gründen? Manchmal wäre ich einfach gerne ein Mann.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Bitte, bitte bringt diesem Land einen neuen Feminismus, damit auch Frauen einfach nur Menschen sein dürfen.

Alexandra Sillus, Gummersbach

Das Thema, ein denkbar uncooles und eines, das leider bei jüngeren Frauen nur genervtes Schulterzucken hervorruft (was wir früher nur von Männern kannten), wurde auf eine neue und erfrischende Weise mit tollen Frauen bearbeitet. Gratulation! Als Ärztin und Mutter kann ich ein Lied davon singen, wie schwer es ist, beides unter einen Hut zu bringen, aber auch, dass es unter Aufbietung aller Kräfte (also auch der der Väter und Chefs) gelingen kann. Ich bin immer beides mit Leidenschaft gewesen: Kinderpsychiaterin und Mutter. Und da offensichtlich das Sein das Bewusstsein bestimmt teilte mir mein Sohn im Grundschulalter mal völlig erstaunt (nicht neidisch!) mit: Du Mama, stell dir mal vor, es gibt Mütter, die nicht arbeiten!

Heute ist er ein selbstbewusster junger Mann, der auch starke Frauen aushalten kann. Wenn das nicht Mut macht! Vielleicht hätte manchem Macho eine berufstätige Mutter gut getan!

Dr. Susanne Schlüter-Müller, Frankfurt am Main

Ja, ich bekenne: Ich bin Feministin, als Frauenbeauftragte an einer Hochschule sogar Berufsfeministin. Das ist nie langweilig, sondern ziemlich anspruchsvoll. Anders als bei Simone de Beauvoir sind meine Schuhabsätze selten flach, und fast nie gehe ich ungeschminkt aus dem Haus. Mein größtes Hindernis beim Kampf um Gleichstellung, denn darum geht es nach wie vor, ist das Klischee in den Köpfen von Männern und leider auch von Frauen: Feminismus erscheint ihnen als Gegenpol zur Fraulichkeit, unsexy. Welche Frau will so schon in Erscheinung treten?

Warum sonst all die Schönheitsoperationen, der Diätenwahn und die neue Kleiderordnung, die die 13-jährige Florine im Interview so treffend beschreibt - oder diskreditierende Töne gegenüber der Gleichstellungspolitik! Vor allem in den Medien ist dies ein geschicktes Ablenkungsmanöver, damit Frauen nicht erkennen, worum es bei einem neuen Feminismus tatsächlich geht: um Macht und solidarische Gegenmacht, die das Miteinander erlaubt und sich nicht in der Forderung nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschöpft, sondern nach wie vor den Himmel auf Erden fordert.

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Was Frauen noch zu lernen haben? Dass Macht und Ehrgeiz sehr wohl auch für sie eine erotische Komponente haben und dass der Weg dahin nur über Netzwerke führen kann.

Dr. Daniela De Ridder, Osnabrück

Es ist dringend notwendig, für die sich verschlechternde Lage der Frauen Öffentlichkeit herzustellen.

Als Fachanwältin für Familienrecht muss ich laufend feststellen, wie sehr die Väterlobby im Vormarsch ist. Es gibt mehr und mehr Rechte für die Väter, aber keine korrespondierenden Pflichten:

Eine SPD-Bundesjustizministerin erlässt ein Chefarzt-Unterhaltsrecht, damit gut verdienende Männer wieder eine klassische Hausfrauen-Familie gründen können, ohne mit nennenswerten Unterhaltsverpflichtungen für die Exfrau (die ja wieder als Krankenschwester arbeiten kann) belastet zu sein.

Nichteheliche Mütter sollen (über Gesetzesänderungen wird diskutiert) unter bestimmten Umständen gerichtlich zum gemeinsamen Sorgerecht gezwungen werden können.

Wo sind die Väter, die vor einer Trennung dafür kämpfen, Väter sein zu dürfen? Wo sind die Väter, die sich zusammenrotten und öffentlich Arbeitsstellen einfordern, die ihnen und den Müttern Kind und Karriere ermöglichen, die sich lautstark für eine familienfreundliche öffentliche Kinderbetreuung und eine bessere Bildungspolitik einsetzen? Wo empören sich Männer, wenn in der Chefetage eines mittelständischen Betriebes über einen Mitarbeiter, der bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen hat, heißt, damit habe er sich für eine Karriere disqualifiziert?

Ich bin dabei, wo fangen wir an?

Und warum können Väter, die komplizierteste technische Vorgänge im Beruf erfassen, einen Säugling nicht wickeln, die Waschmaschine nicht bedienen, haben überhaupt im Haushalt angeblich zwei linke Hände?

Immer noch! Und zwar schlagartig spätestens mit Geburt des ersten Kindes!

Nicht nur einen neuen Feminismus brauchen wir, sondern dringend das männliche Pendant, das bisher noch nicht einmal als Wort existiert.

Ulrike Köllner, München