Damit zog der IWF erhebliche Kritik auf sich. Seine Vorgaben werden als ideologisch und einseitig gescholten. Das unzureichende Eingreifen in der Asienkrise Ende der neunziger Jahre und in der Argentinienkrise stellte seine Leistungsfähigkeit infrage.

Seit Juni 2004 steht der ehemalige spanische Finanzminister Rodrigo de Rato an der Spitze des IWF. Ähnlich wie bei der Weltbank liegt die wahre Macht aber bei den Exekutivdirektoren, die von den Mitgliedstaaten entsandt werden. Auch hier haben vor allem die Industrieländer das Sagen.

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Früher waren sie die Herrscher über Entwicklung und Wachstum. Heute müssen sich der Internationale Währungsfonds und die Weltbank eine neue Rolle suchen "