Die Gründer der Internet-Suchfirma Google errichten sich offenbar ein Denkmal. Am Wochenende wurde bekannt, dass Google ein Haus mitsamt Garage in der Silicon-Valley-Ortschaft Menlo Park kauft. Dort hatten die Firmengründer Sergey Brin und Larry Page vor acht Jahren zur Miete gehaust, ihre Suchmaschine entwickelt und den Grundstein für ihren 120-Milliarden-Dollar-Konzern gelegt. Das Anwesen, dessen Kaufpreis auf mehr als eine Million Dollar geschätzt wird, ist schon heute eine Touristenattraktion und soll als "Teil unseres Erbes" der Firma erhalten werden, hieß es bei der Firma. Doch während es Google ums Erbe geht, sind andere Anbieter dem Konzern längst auf den Fersen.

Neu auf dem Markt ist jetzt die Firma Mozes Mob. Dort glaubt man, dass sich Fragen des täglichen Lebens viel treffender beantworten lassen als mit Hilfe von Google und anderen Suchmaschinen: durch den Einsatz echter Menschen nämlich. Erkundungen wie "Wo findet man die beste Pizza in San Francisco?" oder "Wie viele Einwohner hat Indianapolis?"

werden bei Mozes Mob per Handy und Internet an andere Benutzer weitergeleitet, die sie dann hoffentlich auch kundig beantworten.

Funktioniert das? Beim nächsten Besuch in San Francisco sollte man sich einmal die Pizzerien Delfina, North Beach und Blondies anschauen.