Ein blutstillendes Peptidfluid haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology in Zusammenarbeit mit der Hong Kong University entwickelt. Innerhalb weniger Sekunden stoppt das Mittel aus abbaubaren Peptiden (Aminosäureverbindungen) bei Ratten und Hamstern den Blutausfluss aus Wunden in verschiedenen Geweben. Die Peptide strukturieren sich zu einem stabilisierenden Gel um, das auf unbekannte Weise mit den Körperzellen interagiert. Die einfache und schnell wirkende Methode zur Blutstillung, hoffen die Forscher, werde die Heilung von Verletzungen beschleunigen und Chirurgen zu besserer Sicht in Operationswunden verhelfen.

Dass Tierarten in regelmäßigen Abständen aussterben, beruhe womöglich auf Ungleichmäßigkeiten der Erdumlaufbahn, glauben Geoforscher der Utrechter Universität (Nature, Bd. 443, S. 687). Sie verglichen fossile Daten verschiedener Gruppen von Nagetieren aus dem vor 23 Millionen Jahren beginnenden Erdzeitalter des Neogen mit den Umlaufdaten der Erde. Die Phasen, in denen viele Arten ausstarben oder neue auftraten, standen in engem Zusammenhang mit der Neigung der Erdachse und dem jeweiligen Orbit um die Sonne. Die Forscher vermuten, dass eine starke Neigung der Erdachse in Kombination mit einer sehr runden Umlaufbahn um die Sonne ein Anwachsen der Eisschichten auf den Polen und damit massive Klimaveränderungen bewirkten, die für einige Tierarten das Aus bedeuteten, während sie die Entwicklung anderer Arten beschleunigten.

Schlaganfälle bleiben oft unerkannt, obwohl sie in der älteren Bevölkerung häufig auftreten (Arch. Intern. Med., Bd. 166, S. 1952).

In einer US-Untersuchung berichtete nahezu jeder Fünfte von mehr als 18000 über 45-Jährigen, schon einmal eines oder mehrere der klassischen Symptome wie Taubheitsgefühl oder vorübergehenden Sehverlust erlebt zu haben ohne dass ihm klar war, einen Schlaganfall erlitten zu haben.