Die Regierung beabsichtigt nicht, den Erwerb sexueller Dienste generell zu kriminalisieren. Die Justizministerin verteidigt die Freiheit der freiwilligen Prostituierten und lehnt es ab, Moralgebote aufzustellen.

Stützen sich aber nicht alle Gesetze wie etwa die gegen Mord und Betrug auf Moralvorstellungen? Warum dann nicht, sobald es um die systematische sexuelle Ausbeutung von Frauen durch Männer geht? Warum sollte man die Interessen der wenigen freiwilligen Prostituierten schützen, auf Kosten der zahlreichen unfreiwilligen? Und auf was beruht eigentlich die "Freiwilligkeit"?

Sophia Rasmussen, Per E-Mail