Sie engagieren Fotografen und Visagisten, besuchen Kurse und bezahlen Ghostwriter. Im Juli (ZEIT Nr. 31/06) beschrieb Matthias Stolz die Bewerbungsgesellschaft: Junge Akademiker, die sich um rare Stellen bemühen und beim Feilen an der perfekten Bewerbung verzweifeln. Sechs Bewerber ließen sich für den Beitrag mit ihren Bewerbungsfotos fotografieren. Zwei von ihnen haben nach unserem Artikel einen Job gefunden. Ralph Wagner, der Kommunikationswirt, macht nun Öffentlichkeitsarbeit für einen sozialen Träger in Berlin, und Helen Rottmann geht im Januar als Entwicklungshelferin nach Kolumbien.

Alexander Linden, der Journalist, hat sich hingegen zu einer Promotion in Linguistik entschlossen: Für mich ist das eine Auszeit vom Bewerbungswahnsinn.