Ich möchte mir für Ihre Zeitung nur eines wünschen: Schaffen Sie den Männerzentrismus ab.

In Permanenz wird das männliche Geschlecht als Norm benutzt, Frauen kommen nur in der Abweichung vor. Wie in der ZEIT Nr. 51 von 25 Interviewten nur 7 Frauen waren bei der Frage nach wichtigen Ereignissen von 2006 , so ist in den Wünschen für 2007 nur die Rede von mehr engagierten Lehrern, verdienten Schulleitern, mehr Schulpsychologen und Sozialarbeitern, mehr muslimischen Lehrern, Polizisten und Politikern. Zum Verlieben für Kardinal Meisner dann aber doch bitte eine Muslimin.

Dazu noch ein süffisanter Artikel über die Bemühungen der Stadtverwaltung Wien, ihre Stadt zu "gendern".

Ein demokratisch eingestellter Mensch muss gegen Diskriminierung und Unterdrückung von Teilen der Gesellschaft sein. Dass dies auch viel mit der vorherrschenden Sprache zu tun hat, haben Untersuchungen längst bewiesen.

Müssen wir diese Diskussion wirklich immer wieder aufs Neue führen?

Valerie Lenck, per E-Mail