Ich frage mich, warum Menschen, die wenig ihr Automobil bewegen oder überwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind ein Dieselauto fahren? Wäre es nicht angebracht, ihnen per Gesetz ein bewusstes Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt aufzuerlegen, indem man sie zwingt, auf sinnvollere Technologien wie beispielsweise ein Hybridauto umzusteigen? Welche Art der Kurzzeitfortbewegung eignet sich besser, abgesehen vom Fahrrad oder vom Fußmarsch?

Damit würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen müsste man sich keine Gedanken über freibrennende Rußfilter machen.

Zum anderen würden wir nicht zusätzlich unnötig Ruß und CO2 in die Luft blasen.

Das Hybridauto ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber mit Sicherheit eine bessere Alternative für wenig fahrende Dieselautoliebhaber.

Marc Heintz, Gengenbach

Es ist erstaunlich, dass man bei der Kfz-Steuer für das Wenigtanken bestraft wird. Meine Nachfrage bei der Steuerbehörde, warum ich für ein vernünftiges Auto (wenig Kraftstoff und bestmöglicher KAT: Toyota Corolla Verso 2,2-I-D-CAT) doppelt so viel bezahlen müsse wie für meinen bisherigen 5er BMW (Baujahr 1994, KAT 2 nachgerüstet, Verbrauch etwa 12 Liter), erbrachte die verblüffende Antwort: Sie fahren ja nur selten zur Zapfsäule und somit nimmt der Staat weniger bei Ihnen ein an Steuern auf den Sprit!

Dr. Felix Schoeller Freiburg