Immer wieder wird beklagt, dass die Deutschen in den großen internationalen Organisationen unter- repräsentiert seien. Auf den Internationalen Währungsfonds (IWF) trifft das nicht zu. Die Amerikaner stellten dort 2005 knapp ein Viertel des 2000 Köpfe zählenden Fach- und Führungspersonals. Doch schon auf Platz zwei folgten die Deutschen, gemeinsam mit den Briten – sie besetzten jeweils 5,3 Prozent der Positionen. Zudem ist Deutschland neben Italien der einzige Industriestaat, dessen Anteil seit 1990 stieg. Begünstigend mag dabei gewirkt haben, dass mit Horst Köhler von 2000 bis 2004 ein Deutscher an der Spitze des IWF stand. BILD