Die Haut aller Lebewesen ist mit winzigen Sensoren gespickt, mit deren Hilfe die Organismen ihre Umgebung wahrnehmen und erkunden. Dieses Bild zeigt die Sinneszelle einer Zebrafisch-Larve, betrachtet durch das Rasterelektronenmikroskop vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Einige der Sensoren, sogenannte Haarsinneszellen, besitzen extrem feine Fortsätze. Durch Bewegung oder durch Schall ausgelöste Schwingungen verbiegen diese Härchen, sodass Ionen in die Zelle gelangen können. Die Zelle reagiert und wandelt das Signal in elektrische Impulse um, die sie an das Nervensystem weiterleitet. Die auf die Übertragung mechanischer Außenreize spezialisierten Bereiche liegen in den Härchenspitzen.

Dieses und etwa vierzig weitere spektakuläre Bilder aus der Forschungsarbeit ihrer Institute präsentiert die Max-Planck-Gesellschaft in einer Ausstellung, die in der Zeit vom 15. März bis zum 31. Mai und vom 3. September bis zum 26. Oktober im Münchner Max-Planck-Haus, Hofgartenstraße 8, zu sehen ist. Eine Auswahl der schönsten Abbildungen zeigen wir Ihnen hier, in unserer Bildergalerie! Das ist die Sinneszelle einer Zebrafisch-Larve Weitere spektakuläre Forschungsbilder sehen Sie hier, in unserer Bildergalerie! © Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie BILD