In Löbau/Sachsen werden den Hartz-IV-Empfängern Zimmer stillgelegt, weil die Wohnung zu groß ist und die Gemeinde keine kleineren zur Verfügung hat. Hier weitere nützliche Vorschläge, um diesen Menschen ihren gesellschaftlichen Status klarzumachen: Am Fernseher einen Teil des Bildschirms zukleben - beim Herd zwei Kochplatten abschalten - im Schlafzimmerschrank eine Tür versiegeln - das Ehebett durch ein Brett auf 1,40 Meter verschmälern (70 Zentimeter pro Person sind doch völlig ausreichend!).

Die Eingangstür auf 1,60 Meter Höhe zurückstufen? Davon würde ich eher absehen. Aber vielleicht könnte man die Badbenutzung auf zwei Stunden morgens und abends begrenzen, wie meine Freundin Hilde meint.

Das muss aber alles jede Woche von einer Amtsperson überprüft werden.

Nicht dass die unterstützte Familie auf den Gedanken kommt, das verschlossene Zimmer zu öffnen, um sich mal die Beine zu vertreten.

So viel Überwachungsmühen: Da sieht man mal, was diese Hartz-IV-Empfänger den Ämtern für Kosten verursachen! Übrigens: Da ungeheizte und ungelüftete Zimmer pilzanfällig sind, ist in diesen Wohnungen alle halbe Jahre eine Sanierungskolonne fällig.

Praktischerweise würde ich dafür 1-Euro-Jobber vorschlagen.

Hannelore Tümpel, Westerholz