Sie haben natürlich recht mit der Aussage, dass Münzen genauso "gutes" Geld sind wie Banknoten. Wer den Cent nicht ehrt… Allerdings hat der Gesetzgeber auch ein Herz für die Empfänger, die all das ganze Kleingeld zählen müssen, und deshalb im Paragrafen 3 des Münzgesetzes (MünzG) die Zahl der Münzen beschränkt. Demnach "ist niemand verpflichtet, mehr als 50 Münzen anzunehmen; dies gilt auch dann, wenn der Gesamtbetrag 100 Euro unterschreitet". Eine klarere Regelung als zu D-Mark-Zeiten, als noch nach der Höhe des Betrages differenziert wurde. Ich nehme an, dass die Verkäufer von Brautschuhen das Gesetz nicht so streng auslegen. Christoph Drösser

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