Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es drohte der Weltuntergang, wenn nicht Schlimmeres: das Ende der ZEIT. Um das Jahr 1969 stagnierte die Auflage dieser Zeitung, und ZEIT-Gründer Gerd Bucerius war alarmiert: "Stagnation bedeutet Untergang." Doch war er Verleger genug, die rettende Idee zu entwickeln: ein Magazin in Farbe, jede Woche als Beilage zum großen Blatt.

Wirtschaftliche Gründe waren es auch, die dazu führten, dass das Magazin 1999 schließen musste. Die Trauer in der Redaktion und bei den Lesern war groß obwohl das anstelle des Magazins gegründete Ressort Leben dem Blatt neue, unverwechselbare Seiten öffnete.

Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt, da es dem Blatt wieder besser geht, ein Magazin entstanden ist, das die besten Teile des Ressorts Leben übernimmt, aber das Angebot erheblich erweitert.

Die aktuelle, vermischte Seite "Wochenschau" aus dem Leben wandert auf die letzte Seite des Ressorts Dossier. Künftig erscheinen die Leserbriefe am Ende des Feuilletons, das dafür die "Kunstmarkt"-Seite ans Magazin abtritt. Wir sind gespannt auf Ihre Eindrücke.

Herzlich

Ihr Giovanni di Lorenzo