Ann Cotten ist das neue Gesicht der deutschen Lyrik: Leicht blass noch und an den Rändern unscharf, die Konturen verschwommen, um Klarheit nicht sehr bemüht. Cotten (geboren 1982) belebt die klassische Form, reimt im Sonett, hat genug gelesen, um es ab und an zu vergessen.

"Fremdwörterbuchsonette" heißt dann auch ihr erster Gedichtband (Suhrkamp Verlag 2007 - 88 S., 8,50 Euro)