Fingerabdrücke können der Polizei künftig jede Menge Informationen über den Verdächtigen liefern. Eine neue Technik lässt anhand winziger Schweißreste erkennen, ob der Urheber des Abdrucks Drogen oder Medikamente einnimmt. Sogar Krankheiten und Ernährungsgewohnheiten könnten diagnostiziert werden. Die britischen Erfinder benutzen dafür eine Mischung aus Gold-Nanopartikeln und fluoreszierenden Antikörpern, die auf Abbauprodukte der einschlägigen Stoffe im Schweiß reagieren (Angewandte Chemie, Band 119, Seite 4178).

Beifahrer erhöhen laut einer Studie des australischen George-Instituts das Unfallrisiko um mindestens 60 Prozent. Bei zwei oder mehr Mitfahrern ist das Risiko eines Crashs sogar doppelt so groß wie für Autofahrer, die allein unterwegs sind. Damit sind Beifahrer allerdings immer noch weniger gefährlich als der Gebrauch von Mobiltelefonen vermutlich, weil sie ihren Lärmpegel an die Verkehrssituation anpassen können.

Pilzarten, die den Farbstoff Melanin produzieren, können sich von radioaktiver Strahlung "ernähren". New Yorker Biologen beschossen mehrere Arten von Fungi mit ionisierender Strahlung, die etwa 500-mal so stark war wie die Hintergrundstrahlung auf der Erde (PLoS ONE). Die Pilze, die den Pigmentstoff enthielten, gediehen prächtig - sie wuchsen mit Strahlenzufuhr schneller als ohne. Die Forscher halten es für möglich, dass auch die menschliche Haut (die durch Melanin ihre Bräune erhält) geringe Dosen radioaktiver Strahlung zur Energiegewinnung nutzt.