"Ehrlich gesagt war ich froh, dass wir Bachelorstudenten die ersten vier Semester noch so an die Hand genommen wurden: Die Stundenpläne waren fix, die Struktur vorgegeben und selbst die Zeiten für Praktika genau geregelt. Das hat den Übergang von der Schule zur Uni enorm erleichtert. Weil alle Klausuren in die Abschlussnote einfließen, wurde man auch gleich dazu erzogen, am Ball zu bleiben. Im fünften Semester habe ich meinen Schwerpunkt dann auf Mikrobiologie gelegt. Es ist schon spannend, in welch kleinem Kosmos man forschen kann.

Trotzdem: Wir lernen immer noch Grundlagen. So richtig spezialisiert man sich wohl erst im Master. Und wenn ich mir die Stellenausschreibungen in der Forschung ansehe, weiß ich, dass da mit dem Bachelor noch nicht viel zu reißen ist. Ich träume von einem Posten als Projektleiter eines Pharmaunternehmens. Aber vorher mache ich vielleicht noch meinen Doktor in Japan."