Die Hochschulreform hat viele neue Schlagwörter in die Hochschulen gebracht. Es ist leicht, im Gewirr der Abkürzungen und Fachvokabeln den Überblick zu verlieren. Darum erklären wir hier ein paar der wichtigsten Begriffe:

"Akkreditierung" Verpflichtende Begutachtung der neuen Studiengänge durch eine Agentur. Sie überprüft, ob alle Bologna-Vorgaben erfüllt wurden, und vergibt das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates.

"Bachelor" Erster akademischer Grad, den Studenten nach sechs bis acht Semestern erlangen. Danach können Absolventen ins Berufsleben starten, einen Master draufsatteln oder promovieren.

"BoK" Obligatorischer Studienblock zu "Berufsfeld orientierten Kompetenzen". Weil der Abschluss berufsqualifizierend sein soll, erwerben Studenten hier Schlüsselqualifikationen und lernen, praxis- und problemorientiert zu arbeiten.

"Diploma Supplement" Dokument, das mit dem Abschlusszeugnis verteilt wird. Es beschreibt die vermittelten Qualifikationen des Studiums und zwar so, dass Arbeitgeber und ausländische Hochschulen etwas damit anfangen können.

"ECTS/Credit" Das "European Credit Transfer System" stellt sicher, dass Studienleistungen europaweit vergleichbar sind. Deshalb bekommt jeder Student Credits für die regelmäßige Teilnahme an Modulen. Einer dieser Leistungspunkte entspricht 30 Stunden Arbeit. Für einen BA-Abschluss müssen 180 bis 240 Credits gesammelt werden.

"Master" Zweiter akademischer Grad, den Studenten nach dem Bachelor oder einem traditionellen, einstufigen Studiengang erlangen können.