Geburtsschreie Schwarzer Löcher lassen sich nun dank eines neuen Teleskops besser belauschen. Das Gerät am La Silla Observatorium in Chile misst die Entfernung zu einer katastrophalen Sternexplosion mit einem Trick: Sieben Detektoren orten gleichzeitig, aber auf verschiedenen Wellenlängen die Bildung des Schwarzen Lochs im Zentrum des Knalls. Eile ist geboten, da der gewaltige Strahlenausbruch nur Sekunden dauert und dann innerhalb weniger Stunden verglüht. Das gleichzeitige Messen bei verschiedenen Wellenlängen ermöglicht es, Alter und Entfernung des Schwarzen Lochs zu bestimmen. Mit diesen Daten können dann trägere Riesenteleskope das Spektakel orten und supergenau verfolgen.

Eine ganze Saurier-Flotte graben Jrn Hurum von der Universität Oslo und sein Team im August auf Spitzbergen aus: die Skelette von 28 Meeressauriern, darunter ein riesiger Pliosaurus, ruhen hier im Permafrostboden. Vor einem Jahr waren erstmals Überreste des Pliosaurus auf der Insel gefunden worden. Seine Zähne waren doppelt so groß wie die des Tyrannosaurus Rex. Saurierfans können den Paläontologen vor Ort beim Buddeln zuschauen, Näheres unter: spitsbergentravel.no/eng/