In Deutschland nimmt Hautkrebs seit Jahren stark zu. 110.000 Menschen erkranken jährlich an weißem Hautkrebs (Basalzell- oder Stachelzellkrebs), 22.000 an dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs (malignen Melanom). Hauptrisiko ist UV-Strahlung; vor allem Kinder sind gefährdet.

Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs entstehen meist an strahlungsexponierten Körperstellen: Nase, Ohren, Unterlippe, Nacken und Händen. Menschen zwischen 60 und 70 Jahren erkranken am häufigsten. Diese beiden Hautkrebsformen lassen sich im Frühstadium sehr gut behandeln.

Die Zahl der Patienten mit schwarzem Hautkrebs verdoppelt sich alle zehn Jahre. Etwa 2300 Menschen pro Jahr sterben an diesem Tumor. Hellhäutige, blonde oder rothaarige Menschen sind anfälliger, zudem solche mit zahlreichen (mehr als vierzig) Muttermalen. Die Ursache des malignen Melanoms scheinen kurze, intensive UV-Belastungen zu sein. Es tritt zu 80 Prozent an Körperstellen auf, die normalerweise von Kleidung bedeckt sind. Im Frühstadium liegt die Heilungsaussicht bei 100 Prozent, später sinkt sie rapide.

Die einzige Vorbeugungsmöglichkeit ist, die Sonnenbestrahlung niedrig zu halten, durch Schutzmittel, aber auch durch Kleidung.

Einige Krankenkassen bezahlen inzwischen eine jährliche Früherkennungsuntersuchung. Sonst kostet die Haut-Inspektion circa 40 Euro.

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