30. Juni
Ankunft in Island. Der Vulkan der Kunst wird bald ausbrechen.

1. Juli
Habe gerade den Vulkan der Kunst gesehen. Ich spiele am Rande des Vulkans. Wie ein Tierbaby. Über mir die eisige Sonne Islands. Ich gebe mich hin. Ich habe keine Probleme. Alles tut sich von selbst. Ich rolle und rolle und tolle herum, hier in der Lava, und ich spüre den Druck der Revolution. Ich glühe. Ich glühe wie meine Freunde, die auch hier sind.

4. Juli
Immer noch Island. Sechs Uhr morgens. Zu früh aufgewacht, gerade Traum gehabt. Ich hab geträumt, dass ich mit meiner Mutter ein Gespenstermärchen gehört habe als Hörspiel. Danach war ich in einem Zug unterwegs, und da drin war es ziemlich kalt, aber ich saß an einer Art Heizung, und dann bin ich aufgewacht. Heute wird mit dem Auto rumgefahren, und dann wird gewandert.

5. Juli
Island. Fische gegessen, Lamm gegrillt, zirka 20 Zeichnungen gemacht. Viel Sonne.

19. Juli
Ganz früh aufgestanden, 4.30 Uhr. Kann nicht mehr pennen. Kaffee gemacht, Fernsehen gucken, Badewanne, Geld zählen. Hab ein bisschen kaputtes Knie, total müde, muss gleich nach Berlin, egal.