Mitte März hatte die ZEIT ihre Leser dazu aufgerufen, Kandidaten für den Marion Dönhoff Preis 2007 vorzuschlagen. Mehrere Hundert ZEIT-Leser sind dem Aufruf gefolgt. Nun hat die Jury des Marion Dönhoff Preises entschieden, den mit 20000 Euro dotierten Hauptpreis an den südafrikanischen Erzbischof Desmond Tutu zu vergeben. Tutu war eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Anti-Apartheid-Bewegung. Er erhält den Preis als Anerkennung dafür, dass er sich unerschütterlich für einen gewaltlosen Wandel der Gesellschaft Südafrikas engagiert hat.

Der mit 10000 Euro dotierte Förderpreis geht an die Kreisau Initiative Berlin e.V. Die Auszeichnung würdigt die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins, der sich für das Vermächtnis des Widerstandes gegen Hitler und für die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen einsetzt. Der Marion Dönhoff Preis 2007 wird am 2. Dezember im Hamburger Schauspielhaus verliehen.