Die Rangliste der 400 reichsten Amerikaner, die jedes Jahr im Magazin "Forbes" erscheint, erzählt in diesem Jahr auch die Geschichten sozialer Abstiege. 82 Milliardäre fielen aus der Liste, weil es zum ersten Mal nicht mehr reichte, bloß ein Milliardär zu sein. In diesem Jahr musste man für die Top 400 ein Vermögen von 1,3 Milliarden Dollar besitzen. Neu waren diesmal ungewöhnlich viele Milliardäre von Hedgefonds und Banken an der Wall Street und auch hier sind wohl einige Abstiege programmiert. Die Rekordergebnisse der vergangenen Jahre werden sich seit der Krise am Finanzmarkt seltener wiederholen lassen. Auf den obersten Plätzen blieb das soziale Gefüge hingegen stabil: Dort standen vertraute Namen wie der des Softwareunternehmers Bill Gates, des berühmten Großinvestors Warren Buffett, des Kasinokaisers Sheldon Adelson und Larry Ellison von der Softwarefirma Oracle.