Der erste 9. November

Am 17. Oktober 1848 trifft Robert Blum in Wien ein. Die Kaiserstadt ist in den Händen des Volkes. Der Hof mitsamt dem geistesschwachen Ferdinand I. hat sich nach Mähren davongemacht – und bereitet den Gegenschlag vor. Blum weiß: Wenn Wien zurückfällt an die alten Mächte, wenn das kaiserliche Regime die Herrschaft wieder an sich reißt, am Ende gar Metternich heimkehrt aus dem Londoner Exil, dann wird das Parlament in Frankfurt nicht mehr zu halten sein, dann ist Deutschlands demokratische Zukunft verloren. Drei Paulskirchen-Abgeordnete der Linken begleiten ihn: der Geologe Julius Fröbel, der im Vormärz in die Schweiz ausgewichen und dort Professor geworden ist, Moritz Hartmann, ein österreichischer Dichter, Freund Heinrich Heines, und Albert Trampusch, ein liberaler Anwalt aus Wien.

Das Ziel vor Augen, verbeißt sich Blum mit aller Kraft in die Sache. Moritz Hartmann behauptete im Rückblick, er habe, »Garibaldi ausgenommen«, wohl »keinen Menschen kennengelernt […], der so ganz Einem Gedanken angehörte« wie Blum. »Ich erkannte einen Menschen, der seit Jahren mit unendlicher Energie Einen Gedanken hegte, Einen Zweck verfolgte und sich nur mit den Mitteln und Wegen zur Erreichung dieses Zweckes beschäftigte.« Und dieser Zweck ist die Freiheit, die deutsche Republik.

»Der Eintritt in die Stadt erst läßt den Kriegszustand erkennen«, schreibt Blum, »die Barrikaden sind sehr stark und kunstgerecht.« Doch die Stimmung bleibt noch gelassen, optimistisch. Wien bezaubert ihn sofort: »prächtig, herrlich, die liebenswürdigste Stadt, die ich je gesehen«. Doch nicht minder als das großstädtische, elegante, das alte Wien fasziniert ihn das neue, die revolutionäre Stadt der Studenten, Arbeiter und Kleinbürger, ihr Selbstbewusstsein, ihre Chuzpe. »Die Leute treiben die Revolution gemütlich, aber gründlich«, berichtet er nach Leipzig, »die Verteidigungsanstalten sind furchtbar, die Kampfbegier grenzenlos. Alles wetteifert an Aufopferung, Anstrengung und Heldenmuth.«

Das Frankfurter Quartett hastet durch jene Institutionen, die das Sagen haben: Reichstag, Gemeinderat, Studentenausschuss, Akademische Legion. »Alles drängte sich um Robert Blum«, beobachtet der Schriftsteller Berthold Auerbach. Vieles ist dem Leipziger neu in der Wiener Welt des Jahres 1848, dieser Miniaturrepublik, umzingelt von einem Militärkaisertum. Und doch agiert er nicht anders als in Leipzig oder Frankfurt. Er redet, er predigt, er streitet.

Wenige Tage später, um den 20. Oktober herum, wird jäh die Stimmung trüber. Kaiserliches Militär ist vorgerückt, sein Ziel ist die Einkesselung der Stadt. Der Oberbefehlshaber Alfred Fürst zu Windischgrätz, dessen Truppen bereits im Juni das aufmüpfige Prag brutal zusammengeschossen haben, glaubt, die Revolution aushungern zu können.

Der Hunger – oder die Ungarn. Die Magyaren, die sich ebenfalls im März erhoben haben, sind die große Hoffnung Wiens. Im Vorfeld der Stadt, im Rücken der kaiserlichen Truppen, operiert ihre Armee. Gebannt beobachtet man vom Turm des Stephansdoms ihre fernen Manöver und hofft auf den baldigen Durchbruch.

Windischgrätz droht. Für ihn, der beim Prager Aufstand seine Frau verloren hat, sind die Wiener Demokraten nur »eine Handvoll Verbrecher«. In seiner Lundenburger Proklamation verhängt er am 22. Oktober den Belagerungszustand und unterstellt alle Zivilbehörden seiner »Militärautorität«. Reichstag und Gemeinderat kontern. Sie erklären die Proklamation für ungesetzlich; die rechten Reichstagsabgeordneten allerdings verlassen Wien und ziehen zum Hof nach Mähren. Die Atmosphäre in der Stadt wird hitziger, der Widerstandsgeist merklich belebt. Blum antwortet im Radikalen, einem Wiener Blatt: »Lebten wir im Karneval, wir würden dieses Plakat [die Proklamation] für die tolle Ausgeburt eines Witzboldes halten […]. Will der Fürst Windischgrätz wirklich ›Ruhe und Ordnung wieder herstellen‹, so entferne er sich möglichst bald mit seiner Schaar.«

Der erste 9. November

Markige und düstere Worte findet er am 23. Oktober, in seiner umstrittenen Rede in der »Aula«, dem revolutionären Studentenausschuss: »Wenn Wien den Tod im Kampfe für die Freiheit sterben sollte, so würde aus seiner Asche ein zermalmender Rachegott über Deutschland sich erheben!« In der Ferne sind bereits Gewehrschüsse und Kanonendonner zu hören. Die Ungarn aber bleiben aus, die Truppen des kaisertreuen Kroaten-Banus Josip Jellačić halten sie ab.

Mit einer zweiten Proklamation gießt Windischgrätz Öl ins Feuer. Jetzt verlangt er die Unterwerfung der Stadt binnen 18 Stunden, alle bewaffneten Einheiten sollen aufgelöst werden und die Studenten Geiseln stellen. Jeder, der eine Waffe bei sich trage, verfalle der »standrechtlichen Behandlung«. Berthold Auerbach nennt die Forderungen einen »Hohn ohne Gleichen in der Geschichte der civilisirten Welt«.

In Blum, Fröbel und Hartmann reift der Gedanke, selbst die Waffe zu ergreifen. Niemand kann abschätzen, wie die militärischen Chancen der Revolution tatsächlich stehen. Die Revolutionäre verfügen über eine Vielzahl von Einheiten unterschiedlicher Qualität: die Nationalgarde unter der Leitung des Offiziers und Schriftstellers Wenzel Messenhauser, dann die Studenten in der Akademischen Legion und schließlich die Mobilgarde, eine von der Gemeinde besoldete Truppe, geführt wird sie von dem polnischstämmigen General Józef Bem. Darüber hinaus kämpfen Tausende von Arbeitern außerhalb der regulären Kräfte. Bei großzügiger Rechnung kommt man auf 30000 bis 40000 Mann, denen Windischgrätz eine Armee von mindestens 70000 Soldaten entgegenstellen kann.

Am 25. Oktober ist der Moment gekommen. Blum und Fröbel treten in das sogenannte Corps d’Elite ein, das soeben als Teil der Nationalgarde neu gegründet worden ist. Am folgenden Tag wird Hauptmann Blum ein erstes Kommando übertragen: Er soll mit seiner Kompanie die Sophienbrücke verteidigen. Sie überquert den Donaukanal, der im Osten Wiens den äußeren Verteidigungsring ersetzt.

Blums Truppe steht Josip Jellačićs Erstes Armeekorps gegenüber. Das zu diesem Korps gehörende Bataillon Szluiner soll die Brücke einnehmen, am 26. Oktober greift es an. Blums Männer verteidigen geschickt. Trotz massivem Beschuss durch eine sechspfündige Batterie kann die zweite, innere Barrikade der Brücke auch noch am 27. gehalten werden. Blum fordert Verstärkung an, die aber ausbleibt. Kurzerhand will er seine fünf Geschütze einsetzen, um eine Dampfmühle am anderen Ufer auszuschalten, die Bastion der Angreifer. Messenhauser verbietet die Aktion.

Fürst Schwarzenberg überlässt Blum dem Militär »zur freiesten Disposition«

Einen Tag später wird Blum mit seiner Truppe im Norden eingesetzt, an der Nußdorfer Linie. Eine Kugel durchschlägt seinen Rock. Noch am Nachmittag des 28. Oktober fordert er die Ablösung für eine Kompaniegarde; die Leute würden nach 72 Stunden auf den Beinen »fast umfallen«. Er brauche Munition, »viel Munition«, es sei »ein Sturm zu befürchten«. Allerdings, ganz Blum: »Verstärkung brauchen wir nicht, wir sind uns selbst genug.« Doch statt Patronen sendet Messenhauser »Wein und Brod«.

Der erste 9. November

Die Stadt ist trotz entschlossener Gegenwehr nicht zu halten, rasch rücken Windischgrätz’ Truppen vor. Am 28. Oktober stimmen die Kompanieführer ab, die Mehrheit ist für die Übergabe. Der Gemeinderat bittet Windischgrätz um die Besetzung. Blum selbst verteidigt am Abend im Gasthaus Roter Igel die Kapitulation. Doch zugleich ist er wütend, wittert »Verrat«. »Die Schlacht ist verloren, das boshafte Glück hat uns geäfft. Nein, das Glück nicht; der schmachvollste Verrat, den jemals die Weltgeschichte gesehen hat.« Das Gerücht läuft um, Messenhauser habe von Beginn an auf eine ehrenhafte Übergabe hingearbeitet.

Blum schreibt an Jenny in Leipzig, dass er wohl demnächst nach Hause komme. Allerdings hält er es für ratsam, vorerst im Gasthof zu bleiben. Es folgt eine Tragödie, deren genauer Verlauf bis heute nicht zur Gänze geklärt ist. Sie beginnt damit, dass Blum und Fröbel unglückseligerweise auf sich aufmerksam machen. Am 3. November senden sie gemeinsam mit Hartmann und Trampusch eine Bitte um Ausreise an den »Vorstand der k.k. Central-Commission der Stadt-Commandantur«, Generalmajor Freiherr von Cordon. Dieser ergreift sofort die Gelegenheit, beide zu verhaften.

Blum und Fröbel werden ins Stabsstockhaus gebracht. Sie erhalten den besten Raum des Hauses, sie dürfen nach Belieben essen, trinken, lesen und schreiben. Alles Weitere ist nun die Folge aus Zufällen und politischem Kalkül, aus Bösartigkeit und Ungeschick. Doch so verschlungen die Wege bis zur Hinrichtung Blums sind – unbestritten bleibt, dass die beiden Fürsten Windischgrätz und Schwarzenberg die Verantwortung tragen.

Windischgrätz ist ein geistesschlichter Reaktionär, der im Dienst der schwarz-gelben Staatsräson das herzustellen sucht, was er unter »Ordnung« versteht. Seine ersten Meriten hat er sich schon im Krieg gegen Napoleon verdient, dem Hause Habsburg ist er treu ergeben. Sein wesentlich jüngerer Schwager, der designierte Ministerpräsident Felix Fürst zu Schwarzenberg, dagegen gilt als politischer Kopf. Er will nicht nur gehorchen, er will, dem Vorbild Metternich gleich, regieren.

Windischgrätz scheint zunächst daran gedacht zu haben, Blum und Fröbel abzuschieben. Schwarzenberg indes erkennt die Chance, ein Zeichen zu setzen. Ganz Europa soll sehen: Österreich handelt, wie es will, es kennt keine Paulskirche mehr, kein Frankfurt und kein Deutschland.

Am 7. November alarmiert Windischgrätz Schwarzenberg: Falls Robert Blum »standrechtlich zu behandeln« sei, »so muß es heute entschieden seyn«. Am selben Tag, möglicherweise noch nicht in Kenntnis dieser drängenden Anfrage, schreibt ihm Schwarzenberg: »Blum bleibt Dir zur freiesten Disposition und verdient Alles« – schlichte Worte mit schrecklicher Wirkung.

Messenhauser wird ebenfalls vernommen. Er versucht seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem er sich als Opfer radikaler Kräfte schildert, die gegen sein Friedenswerk agitiert hätten. Er nennt Namen: Fröbel und Blum, den »Wühler und Agitator«. Genutzt hat ihm diese Denunziation nichts; eine Woche nach Blum wird auch er erschossen.

Der erste 9. November

Die Tage im Gefängnis, vom 4. bis 9. November, sie spiegeln in ihrem Auf und Ab in seltsamer Weise noch einmal Blums Leben. Sind Blum und Fröbel zu Beginn zuversichtlich, beschleichen sie im Lauf der Tage immer häufiger Zweifel. Wird ihre Abgeordneten-Immunität respektiert werden? Blum verfällt in eine Stimmung düsterer Vorahnungen. Oft genug hat er davon gesprochen, dass er der Freiheit sein Leben opfern werde. Jenny kennt diesen halb scherzenden, halb ernsten Ton. »Lass Dich nur nicht todt schießen!«, hat sie in ihrer burschikosen Art am Hochzeitstag des Jahres 1848, Ende April, an ihren »Herzens-Robert« geschrieben. »Denke Dir […] nichts Schreckliches«, tröstet er sie nun, da es wirklich ernst wird. Fröbel, der davonkommen sollte, beobachtet den Freund, sein Schwanken, sein Hoffen, sein Zweifeln. »Er saß zuweilen stumm am Fenster […]. Sein Gesicht röthete sich, seine Augen wurden trübe, und seine Hand zitterte.« Er habe von der Familie gesprochen, von Zukunftsplänen. Dann wieder vom Tod.

Am 8. November muss plötzlich alles ganz schnell gehen. Am frühen Abend gegen sechs Uhr wird Blum vors Standgericht gerufen. Der Prozess ist eine Farce, die Entscheidung zwischen Schwarzenberg und Windischgrätz längst gefallen. Man hat einige Anklagepunkte zusammengeschludert, es ist ohnehin gleichgültig. Zeugenaussagen eines Händlers, des Wirts und der Kellner im Roten Igel, dem Stammlokal der Demokraten, sowie von Mitarbeitern der Ostdeutschen Post sind mehr als dünn, teilweise sogar entlastend. Ob er Messenhauser die Präsidentschaft einer Republik Österreich angeboten habe? »Darauf kann ich mich nicht erinnern, und wenn dieses gesprochen worden ist, so ist es nur im Scherze ausgesprochen worden.« Später ergänzt er, er habe diesen Scherz nicht an der Sophienbrücke gemacht, wie von Messenhauser angegeben, sondern im Kaffeehaus. Unwichtiges, Banales, Verworrenes, er weiß nicht, wie er sich verteidigen soll, ein bizarrer »Prozess«.

Blum geht noch einmal kurz in die Zelle zu Fröbel. Er ahnt, dass es nicht gut steht. Dann bringt man ihn wieder hinaus. Der Abschied von Fröbel. »›Auf Wiedersehen!‹ – sagte ich ihm, indem ich ihm die Hand reichte. ›Auf – Wiedersehen –‹ antwortete er zögernd und in zweifelhaftem Ton.« Blum wird in eine andere Zelle geführt, mit drei ihm unbekannten Gefangenen. Einer von ihnen ist Pole, einer Schriftsteller. Ideale Zellengenossen für Blum, er beruhigt sich, es soll sogar heiter zugegangen sein.

Am nächsten Morgen wird er gegen fünf Uhr geweckt. Man verliest das Urteil. Blum zweifelt. Er sei Abgeordneter, immun. Doch der Hauptmann bestätigt: »Ist […] mit Pulver und Blei durch Erschießen zu vollziehen.« Blum spricht mit einem Geistlichen, lehnt die Beichte ab, zeigt sich aber dankbar für den Beistand. Er schenkt ihm – eine Haarbürste, zum Andenken, er besitzt sonst nichts.

»Alles, was ich empfinde, rinnt in Thränen dahin«

Er schreibt Abschiedsbriefe an Freunde. Dann der letzte Brief an Jenny. Er wird zu einem der berühmtesten deutschen Dokumente des 19. Jahrhunderts, tausendfach kopiert, faksimiliert, als »Poster« verkauft. »Mein theures gutes liebes Weib, lebe wohl! wohl für die Zeit, die man ewig nennt, die es aber nicht seyn wird. Erziehe unsere – jetzt nur Deine Kinder zu edlen Menschen … Alles, was ich empfinde, rinnt in Thränen dahin […] Leb’ wohl, leb’ wohl! Tausend, tausend, die letzten Küsse von Deinem Robert.«

Er besteigt den Wagen, es ist nun etwa sechs Uhr, gemeinsam mit einem Pater des Schottenklosters und einem Leutnant. Es geht zur Hinrichtungsstätte in der Brigittenau, einem Wiener Vorort im Norden. Keine zwei Wochen ist es her, da hat er hier in der Nähe gekämpft, an der Nußdorfer Linie. Einfahrt auf den Schießplatz. Das Urteil wird verlesen, ein zweites Mal.

Der erste 9. November

Als man ihm die Augen verbinden will, lehnt er ab: »Ich möchte dem Tode frei ins Auge sehen.« Der Offizier beharrt auf der Binde, wegen der Schützen, der Blick ihres Opfers soll sie nicht treffen. Blum legt sie nun selbst an. Die letzten Worte, ganz Deutschland wird sie wenig später schon ehrfürchtig nachsprechen: »Ich sterbe für die Freiheit, möge das Vaterland meiner eingedenk sein.« Dann krachen die Schüsse. Es ist der Morgen des 9. November.

Rasch verbreitet sich die Kunde. Die Wiener sind fassungslos. Nach wenigen Tagen wissen es alle. Die Nation hat einen neuen Helden, einen Märtyrer. Mancher vergleicht ihn gar mit Jesus, »Freiheitsheiland« wird er genannt. Ein Kult entsteht, Blums Porträt schmückt Tassen und Uhren. Jenny bekommt unzählige Briefe, Hunderte von Blum-Gedichten werden verfasst. In Leipzig strömen 12000 Menschen zur Trauerfeier, Tausende versammeln sich in anderen Städten, den Toten zu ehren. »Keinem Helden, keinem Genius irgendwelcher Art, der für Deutschlands Ruhm verblutet, keinem Könige und Fürsten hat noch je deutsches Volk so im Tode gehuldigt«, schreibt der Schriftsteller Gustav Kühne. Die Behörden sprechen von »Wahnwitz«, sie haben Angst noch vor dem toten Blum: Jennys Bitte um Überführung des Leichnams nach Leipzig erfüllen sie nicht. In Wien wird er heimlich verscharrt.

Die Rechnung der Reaktion geht auf. Die alten Mächte gewinnen die Oberhand, im Jahr darauf triumphieren sie endgültig. Der Blum-Kult wird unterdrückt, die Erinnerung an die Revolution soll ausgelöscht sein. Zwei Jahrzehnte später dämmert dann ein neues Reich herauf. Es sollte die Einigkeit bringen, aber weder Recht noch Freiheit.

Der Autor ist Historiker und lebt in Frankfurt am Main. Mehr zum Thema in seiner Biografie »Robert Blum«, die gerade im Lehmstedt Verlag, Leipzig, erschienen ist (368 S., Abb., 19,90 €)