Über die in der Bundesrepublik lebenden Ausländer berichten deutsche Massenmedien ähnlich wie über das Ausland – nämlich nur im Ausnahmefall, der möglichst spektakulär sein und katastrophische Züge tragen sollte. Meist werden Zuwanderer mit Chaos und Kriminalität in Verbindung gebracht: (Mafia-)Morden, (Banden-)Raub und (Asyl-)Betrug. Das angelsächsische Bonmot »Only bad news is good news« abwandelnd, kann man für deutsche Medien feststellen: Nur böse Ausländer sind gute Ausländer!

Menschen, die zuwandern, werden von Journalisten nach zwei Kriterien beurteilt: einerseits nach ihrem Nutzen für die Deutschen und ihren »Wirtschaftsstandort«, andererseits nach ihrer ethnischen Abstammung. Migration erscheint als Bedrohung oder Bereicherung der Einheimischen, jedoch selten als Normalität in einer globalisierten Welt. Während das Kapital in Sekundenbruchteilen alle Grenzen überwindet, bleibt Zuwanderung besonders aus ärmeren Ländern unerwünscht – außer bei hoch qualifizierten Experten oder jungen Familien, die als demografische Lückenbüßer fungieren. Artikelüberschriften wie Wegen Überalterung und Facharbeitermangels: Deutschland braucht mehr Ausländer (Süddeutsche Zeitung vom 26.6.2007) oder Migranten gegen den Arbeitskräftemangel (Die Welt vom 26.6.2007) lassen erkennen: Die Medien nehmen kaum Anstoß daran, wenn Zuwanderer nach ihrer ökonomischen Verwertbarkeit beurteilt werden, im Gegenteil. Sie unterstützen überwiegend die restriktive Migrationspolitik des am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Zuwanderungs(begrenzungs)gesetzes.

»Ethnisierung« ist ein sozialer Ausgrenzungsmechanismus, der Minderheiten schafft, diese (fast immer) negativ etikettiert und damit die Privilegien einer herrschenden Mehrheit zementiert. Je unerbittlicher im Zuge der Globalisierung das Thema Konkurrenz ins Zentrum zwischenstaatlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen rückt, desto leichter lassen sich kulturelle Differenzen politisch aufladen. Die Medien treiben diesen Ausgrenzungsprozess voran, indem sie als Motoren und Multiplikatoren der Ethnisierung wirken.

»Ausländerkriminalität« und rassistische Stereotype

Das fängt schon bei der Wortwahl an. »Wanderungswellen«, »Migrationsströme« und »Asylantenfluten« machen Angst. Ob der Fernsehmoderator von »Asylanten« oder »Flüchtlingen« spricht, ist ein wichtiger Unterschied. Und wenn in der Kriminalitätsberichterstattung einer Lokalzeitung nichtdeutsche Täternamen ausgeschrieben werden, verfestigt sich der Eindruck, die »Ausländerkriminalität« sei im Wachsen begriffen. Da muss die Schlagzeile gar nicht Türken überfielen Tankstelle lauten, um rassistische Stereotype in den Köpfen zu verstärken.

Während die Vertreter ethnischer Minderheiten eher im Kollektiv auftauchen, werden Deutsche überwiegend als Einzeltäter dargestellt. Ein gutes Beispiel dafür lieferte die rheinische Boulevardzeitung Express am 21. Oktober 1999. Ihr Aufmacher auf Seite eins lautete: Balkan-Bande hops genommen. Danke, Polizei! – Hunderte Einbrüche in und um Köln aufgeklärt . Hingegen war der Artikel Burgenkönig vor Gericht: Wie oft hat er betrogen? vergleichsweise klein und stand erst auf Seite 28, obwohl es dabei um einen Schaden in Millionenhöhe ging.

Über mehrere Jahre hinweg waren junge Taschendiebe aus Südosteuropa ein Topthema der Boulevardpresse, die das Ausländerbild der Deutschen maßgeblich prägt. Am 9. November 1999 brachte der Express die Schlagzeile Passen Sie auf! Klau-Kinder in der Stadt. Am 22. August 2002 veröffentlichte er unter der Überschrift Die Klau-Kids von Köln. Sie haben Hunderte von Menschen überfallen und beklaut. Und sie laufen frei herum nach Art eines Fahndungsaufrufs die Bilder von 53 überwiegend dunkelhäutig aussehenden Jugendlichen. Nachdem sich der Verleger persönlich für die rassistische Stimmungsmache seines Blatts entschuldigt hatte, schien das Thema erledigt. Rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland griff es die Bild- Zeitung jedoch erneut auf. Unter dem Titel WM-Alarm: Klau-Kids wieder da! berichtete sie am 25. April 2006 über Banden kleiner Trickdiebe »aus Süd- und Lateinamerika und Osteuropa«, die es besonders auf Touristen abgesehen hätten.

»Kampf der Kulturen«: Samuel Huntington hinterlässt seine Spuren

Für die Migrationsberichterstattung stellten die Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon eine Zäsur dar. Zumindest in Westdeutschland löst der arabische oder türkische Muslim seither den südeuropäischen »Gastarbeiter« und den schwarzen Asylbewerber als dominantes Ausländerstereotyp ab. Gleichzeitig ist eine dreifache Veränderung in der Migrationsberichterstattung feststellbar: Erstens verschränken sich der Migrations- und der Kriminalitätsdiskurs noch stärker als während der Asyldebatte 1991/92. Zweitens wurde der Kriminalitätsdiskurs politisch-ideologisch aufgeladen, verschärfte sich zum Terrorismusdiskurs und durch die flächendeckende Verbreitung der »Kulturkampf«-Metapher zu einem global angelegten Kriegsdiskurs. Drittens kam es zur »Islamisierung« des Migrations- wie des Kriminalitätsdiskurses. Außenpolitisch spielten die EU-Beitrittspläne der Türkei, innenpolitisch das Kopftuch von Musliminnen, »Ehrenmorde« und Zwangsheiraten eine Schlüsselrolle.

Nunmehr verdunkelte sich nicht bloß das Islambild deutscher Medien, sondern erlebte auch die Deutung der Weltpolitik als Kampf der Kulturen (Samuel P. Huntington) oder Krieg der Zivilisationen (Bassam Tibi) eine Renaissance. Die ZEIT brachte in ihrer Ausgabe vom 13. September 2001, welche ungewohnt reißerisch und in roten Lettern Krieg gegen die USA verkündete, einen Leitartikel unter dem Titel » Die Zielscheibe: Unsere Zivilisation. Terror total und global« . Nach dem 11. September wurden Osama bin Laden und Al-Qaida zu Chiffren, die einen »Kulturkampf« gegen die westliche Zivilisation symbolisieren sollten.

Terrorismus, Fundamentalismus und Islamismus avancierten in vielen Medien zu einer allgegenwärtigen Gefahr, der man gemeinsam mit US-Präsident George W. Bush in kriegerischer Manier entgegentrat. Überwunden geglaubte Klischees beherrschten wieder die Titelseiten großer deutscher Nachrichtenmagazine. Erwähnt seien hier nur das stern- Titelbild vom 27. September 2001, auf dem ein dunkelhäutiger Mann mit Vollbart und Sonnenbrille zu sehen ist, in deren Gläsern sich die brennenden Türme des World Trade Center spiegeln, sowie das Titelbild eines Spiegel specials (2/2003) zum Thema Allahs blutiges Land. Der Islam und der Nahe Osten, das von verschleierten Musliminnen über einen bärtigen Fanatiker mit bluttriefendem Krummdolch bis zum flammenden Inferno über Juden alle Stereotype bedient.

Auch der vorübergehend liberalere Zeitgeist in der Migrationspolitik wandelte sich nach dem 11. September wieder. Nun bestimmte der »Schläfer« das Zerrbild der muslimischen Migranten. Zuwanderer wurden noch stärker mit Kriminalität, Irrationalität, Rückständigkeit, religiösem Fundamentalismus und ideologischem Fanatismus in Verbindung gebracht. Noch lange nach den Attentaten dominierten in deutschen Massenmedien die Bilder der brennenden Zwillingstürme, militärische Metaphern und eine martialische Sprache. Jetzt droht Kampf der Kulturen (Rheinische Post vom 4.2.2006), Sich rüsten für den Kampf der Kulturen (Welt am Sonntag vom 19.2.2006) oder »Das ist der Krieg der Kulturen« (Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.2.2006).

So lauteten typische Schlagzeilen zum Karikaturenstreit und zu dem türkischen Film Tal der Wölfe . Bei einem »Kampf der Kulturen« tritt die Projektion von Feindbildern an die Stelle der Bereitschaft zur Kooperation zwischen großen Teilen der Menschheit. Eine von Fundamentalisten, rechten Scharfmachern und religiösen Fanatikern inszenierte Konfrontation, die letztlich nur der Provokation von Andersdenkenden dient und zur militärischen Eskalation drängt, wird als unausweichliche Auseinandersetzung von historischer Tragweite interpretiert. Ein solches Paradigma reduziert, wenn es sich einmal in den Köpfen festgesetzt hat, die Chancen für Kompromisse und gefährdet das friedliche Zusammenleben aller Erdenbürger.

Botho Strauß und die Angst vor der Islamisierung des Westens

Ein Jahr nach den Terroranschlägen von New York veröffentlichte Hans-Ulrich Wehler in der ZEIT den Gastbeitrag Das Türkenproblem. Der Westen braucht die Türkei – etwa als Frontstaat gegen den Irak. Aber in die EU darf das muslimische Land niemals . Der Titel ließ die antiislamische Stoßrichtung der Diskussion deutlich erkennen. Wehler beschwor die »Kulturgrenzen« zwischen Europa und der Türkei, woraus sich für ihn die Behauptung ergab: »Überall in Europa erweisen sich muslimische Minderheiten als nicht assimilierbar und igeln sich in ihrer Subkultur ein. Auch die Bundesrepublik hat bekanntlich kein Ausländer-, sondern ausschließlich ein Türkenproblem.«

Als der Bombenterror am 11. März 2004 mit den Anschlägen auf Vorortzüge in Madrid auch Europa traf, wurde das migrationspolitische Klima noch rauer. Nach der Ermordung des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh am 2. November 2004 erlebte die Bezeichnung »Parallelgesellschaft« als Konträrbegriff zur »multikulturellen Gesellschaft« ihren medialen Durchbruch. Die Debatte gipfelte in dem Artikel »Die Schlacht um Europa« von Gilles Kepel in der Welt am Sonntag vom 21. November 2004 und im Titelblatt des tags darauf erschienenen Focus Unheimliche Gäste. Die Gegenwelt der Muslime in Deutschland. Damit wurde das Feindbild des Kalten Krieges einerseits restauriert, andererseits modernisiert.

Nun machte man offen Stimmung gegen Muslime. So nährte der Schriftsteller Botho Strauß durch historische Reminiszenzen an Kreuzzüge, Türkenkriege und Reconquista die Furcht vor einer Islamisierung des Westens, als er im Spiegel vom 13. Februar 2006 fragte, »ob die erfolgreichen Abwehrkämpfe, die das christliche Europa einst gegen den Ansturm arabischer Mächte führte, von heute aus gesehen nicht umsonst gewesen sind. Der zur Mehrheit tendierende Anteil der muslimischen Bevölkerung von Amsterdam und anderen Metropolen braucht unsere Toleranz bald nicht mehr.« Tatsächlich könnten eines Tages die Migranten in einigen Städten mehrheitsfähig werden – aber es handelt sich bei ihnen keineswegs um Menschen ein und derselben Religionszugehörigkeit, und sie werden auch kaum alle zum Islam konvertieren.

Damit nicht genug. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, beschwor in einem Gespräch mit dem Spiegel vom 6. März 2006 die Gefahr, dass »die westliche, aufgeklärte Kultur, die aus abendländischen, christlichen Werten stammt«, den Muslimen aufgrund ihrer höheren Fertilität nicht gewachsen sei: »Jeder weiß, dass ein Teil der islamischen Welt uns den Krieg erklärt hat. Die muselmanische Reconquista hat demografische Ursachen, die Geburtenrate wird in diesen Ländern noch bis ins Jahr 2050 wachsen.«

Auch die kampagnenartige Berichterstattung über »Zwangsverheiratungen« sowie »Ehrenmorde« hatte rassistische Untertöne. Mediendarstellungen wirkten stigmatisierend und verstärkten den Eindruck, dass sich die muslimischen Migranten, Türken zumal, ohne Ausnahme in »Parallelgesellschaften« verschanzen, ihre Frauen unterdrücken, einfach nicht »zu uns« passen und vielmehr dorthin gehören, wo sie herkommen. Immer wieder schlägt das Thema »Migration und mangelnde Integration von Zuwanderern« hohe Wellen. Auslöser waren der so genannte Karikaturenstreit und die fast ausnahmslos mit einem hohen Anteil von Jugendlichen türkischer oder arabischer Herkunft erklärte Brutalität an der Rütli-Oberschule in Berlin-Neukölln. Folgt man der Debatte, dann wurde Integration nur noch als eine mit harten Sanktionsdrohungen durchzusetzende Zwangsveranstaltung begriffen.

Besonders den Muslimen wurden immer mehr Vorleistungen im Hinblick auf Sprachkurse sowie Einbürgerungstests abverlangt. Unter der Schlagzeile Ausländer-Politik: So hat der Staat versagt behauptete die Bild- Zeitung am 6. April 2006, jahrzehntelang seien Kriminalität, Arbeitslosigkeit und mangelnde Deutschkenntnisse von Ausländern tabuisiert worden: »Erst der Hilfeschrei der Lehrer aus der Berliner Rütli-Schule hat die Politik aufgeschreckt.« Weiter hieß es zur Situation in deutschen Großstädten, Ausländer konzentrierten sich in bestimmten Stadtvierteln wie Berlin-Neukölln: »Dort schotten sich Ausländer verschiedener Nationalitäten vom Rest der Bevölkerung ab – und leben oft nach ihren eigenen Gesetzen.«

Moscheen, Minarette und Muezzins. Der Streit in Köln-Ehrenfeld

Als eine Frankfurter Familienrichterin im März 2007 einer Scheidungswilligen die Aufhebung des Trennungsjahres verweigerte, weil die mit einem gewalttätigen Marokkaner verheiratete Frau habe voraussehen müssen, dass er sein religiös verbrieftes Züchtigungsrecht wahrnehme, empörten sich die Medien nicht etwa über die verkürzte, unhistorische Koran-Auslegung der Juristin, sondern über ihre Rücksichtnahme auf eine fremde Rechtsauffassung. Im Spiegel vom 26. März 2007, dessen Titelbild das Brandenburger Tor unter einem türkischen Halbmond zeigt und die Überschrift Mekka Deutschland. Die stille Islamisierung trägt, wurde die Frage gestellt: »Haben wir schon die Scharia?«

Zuletzt sorgte der Konflikt um den Bau einer Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld bundesweit für Schlagzeilen. Wie üblich, wenn hierzulande ein repräsentatives Gotteshaus für Muslime errichtet werden soll, erregten die Weite der Kuppel, die Höhe der Minarette, die Lautstärke des Muezzin-Rufes und die Zahl der geplanten Parkplätze monatelang die Gemüter. Politisch brisant war der Vorgang, weil die rechtspopulistische »Bürgerbewegung pro Köln« den Widerstand stimulierte. Zwar verurteilten die Massenmedien das Wirken von pro Köln, zeigten aber demonstrativ Verständnis für Bedenken hinsichtlich der Lage, Größe und architektonischen Gestaltung des Bauwerks. In der Lokal- wie auch in der überregionalen Presse tat man so, als ob es sich bei den vorgeschobenen Kritikpunkten an Einzelheiten des Bauplans um triftige Gegenargumente handle, verkannte jedoch völlig, dass selbst Neonazis, wohl wissend um die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit, den Moscheebau gar nicht generell ablehnen, sondern gleichfalls Detailkritik vorschieben, um ihre rassistische Abwehrhaltung dahinter zu verstecken.

Die größte Lokalzeitung, der Kölner Stadt-Anzeiger, ließ eine repräsentative Umfrage zum Moscheebau durchführen, ohne sich die Frage zu stellen, ob je eine Synagoge in Deutschland errichtet worden wäre, wenn man die Bevölkerung darüber hätte abstimmen lassen. Wie unterschiedlich man demoskopische Ergebnisse deuten und verarbeiten kann, zeigte die mediale Präsentation der Umfrageergebnisse. Die Schlagzeile auf Seite eins der Zeitung verkündete am 20. Juni 2007 Kölner gegen Moschee in geplanter Größe. Die Überschrift auf Seite 29 des Lokalteils hatte jedoch den entgegengesetzten Tenor: Zwei Drittel der Kölner halten Bau generell für richtig. Mehrheit sieht darin einen Beitrag zur besseren Integration der Muslime. Hier wurde nach prinzipieller Zustimmung (62,7 Prozent), Zweifeln an der Dimensionierung des geplanten Gebäudes (27,1 Prozent) und Ablehnung (31,4 Prozent) unterschieden.

Noch größer war die Akzeptanz des Moscheebaus in dem betroffenen Stadtteil selbst. In der taz, die sich am Tag darauf über die widersprüchliche Darstellung ihres Konkurrenzblatts mokierte, sprach der Kölner DGB-Vorsitzende Wolfgang Uellenberg-van Dawen von »integrationsfeindlicher Stimmungsmache«, die er als »verantwortungslos« brandmarkte.

Durch die Art und Weise, wie man in der Öffentlichkeit über Ausländer, Flüchtlinge, Arbeitsmigranten und ethnische Minderheiten, aber auch über die Möglichkeit eines gedeihlichen Zusammenlebens mit ihnen spricht, entscheidet sich tatsächlich, ob eine Ausgrenzung von »Fremden« um sich greift. Die Medien sind mitverantwortlich, ob die Gesellschaft zerfällt oder eine gemeinsame Perspektive für alle ihre Mitglieder entwickelt. Gerade nach Ereignissen wie der pogromartigen Hetzjagd auf indische Migranten in Mügeln sollten sich Journalisten ihrer Verantwortung für das Gelingen der Integration stets bewusst sein.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Von ihm erschienen unter anderem im VS Verlag die Studien »Massenmedien, Migration und Integration« sowie »Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung« (beide zusammen mit Gudrun Hentges)