Gemüsepaprika gibt es in einer unüberschaubaren Vielfalt von Farben. Die Früchte lassen sich bunt miteinander kreuzen, und so gibt es neben den Standardfarben auch lila Paprika, weiße und fast schwarze. Aber bleiben wir bei den hierzulande verbreiteten Farben Grün, Gelb und Rot.

Wenn Sie eine grüne Paprika vor sich haben, dann ist die immer unreif. "Die Paprikafrüchte reifen von Grün zu ihrer endgültigen Farbe bei Vollreife", sagt Monika Schreiner vom Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren bei Berlin. Diese Endfarbe kann Gelb sein oder Rot oder Orange – es gibt keine Zwischenstadien.

Das kann man selbst beobachten, wenn man eine grüne Paprika eine Weile liegen lässt, möglichst in der Nähe von Äpfeln oder Bananen, die die Reifung beschleunigen: Wenn es eine rote Sorte ist, dann verfärbt sie sich direkt von Grün nach Rot. Zu keiner Zeit ist die Beere (denn das sind Paprika aus botanischer Sicht) dazwischen gelb oder orange. Christoph Drösser

Die Adressen für "Stimmt’s"-Fragen: DIE ZEIT, Stimmt’s?, 20079 Hamburg oder stimmts@zeit.de . Das "Stimmt’s?"-Archiv: www.zeit.de/stimmts

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio