Da sitzt sie, tatsächlich. Makellos schön, in der eisigen Kälte des Wiener Winters, weiß wie der Neuschnee, der ihr Knie nun bedeckt, und splitternackt: Das ist Psyche, die Seele. Sie trägt Flügel, wie der junge Mann neben ihr, Amor oder Eros genannt. Psyche und Amor sind zwar seit langem zusammen, seit nämlich das spätantike Märchen von Apuleius vor etwa 1850 Jahren das Traumpaar erfunden hat, in Kunst und Wissenschaft tauchen sie seither vielerorts auf. Aber dass die flüchtige Schöne hier, vor aller Augen, einen Sitz hat, als schimmernde Statue an der Fassade des Kunsthistorischen Museums zu Wien, ist doch merkwürdig. Denn in Wien hat in jenen liberalen Gründerjahren um 1880, als am Ring auch das Kunsthistorische Museum mit dieser Psyche entstand, ein Arzt namens Freud gewohnt, der die umfassendste Theorie der Seele seit Aristoteles aufgestellt hat. Freud wurde als Jude verjagt, die Existenz der Seele wird heute von vielen Wissenschaftlern bestritten, aber da sitzt sie, die Schöne, und scheint zu sagen: Erinnert euch doch!

Wer heute meint, die Seele gäbe es nicht, in der naturwissenschaftlich verstandenen Welt habe dieser eigentümliche Resonanzraum von Empfindung, Erinnerung, Wahrnehmung, Selbstgefühl und Charakter eines Menschen keinen Platz mehr, den könnte das marmorne Paar umstimmen: Die Seele ist von eigener Realität, auch wenn sie sich im Gehirn nirgends punktgenau lokalisieren lässt. Ohne den Gott Amor, der sie liebte, den sie um ein Haar für immer verlor und der sie schließlich aus den Tiefen des Totenreichs zur Göttin erhob, ist die Seele nicht zu verstehen. Ohne Amor, mit dem sie das Kind Voluptas bekam, die Lust, ist Psyche nicht zu begreifen. Zu Psyche gehören ihr Mythos und eine Geschichte, die vielschichtig ist wie die Archäologie einer Stadt und abgründig wie die Katakomben voller Pesttoter unter dem Wiener Stephansdom.

Die geflügelte Psyche, der liebende Gott, die Archäologie der Bedeutungen, die Toten der Unterwelt: Fast unweigerlich sind Metaphern, Mythen, Bilder zur Stelle, wenn von der Seele die Rede ist, und nicht erst, seit Freud folgenreich bemerkte, Psyche sei ein griechisches Wort. Es gibt ohne Sprache, ohne Übersetzungen, ohne all die Schichten von Bedeutungen keine Seele. Psyche trägt ihre Flügel aus gutem Grund. Das Wort heißt nicht nur Atem, Seele und Lebenskraft, das Wort bedeutet auch »Schmetterling«.

Ob im alten Ägypten, im alten China oder in der biblischen Genesis, in welcher der monotheistische Gott dem Menschen bei dessen Erschaffung den Odem des Lebens einhaucht: Die Seele hat Eigenschaften des Atems, des Windes. Geflügelt war die Seele in der europäischen Vorstellungswelt, seit Homer sie um 800 vor Christus in Verse brachte, als Lebensatem, der aus dem Sterbenden fortfliegt und erst dann als Seele erkennbar, benennbar ist. Der Unterschied zwischen Leben und Tod: An ihm erkennt man, was eine Seele ist oder war.

Diese Geschichte der Seele spielt in Wien, in der Berggasse 19, im 9. Wiener Gemeindebezirk, ein paar Straßenblöcke von der musealen Psyche entfernt. FREUD steht da jetzt in Riesenlettern plakatiert, die ins Trottoir hineinragen. Dort lebte und arbeitete Sigmund Freud seit 1891, bis die Nazis den 82-Jährigen 1938 in die Emigration zwangen. In dieser Berggasse 19, die jahrzehntelang im Wortsinne ein Ort der Erkenntnis war, stellte der neurobiologisch kenntnisreiche Arzt, Kulturtheoretiker und Leser die bis heute weitreichendste Theorie der Seele auf.

In dieser Berggasse gab es viele geflügelte Wesen. Ein geflügelter Amor stand zu Füßen der Couch, im Blickfeld von Freuds Analysanden, eine Sphinx hing vor den Augen der Patienten über Amors Vitrine. Zu den fast 3000 Figuren des Altertums aller Kulturen und Religionen der Welt, die Freud gesammelt hatte und die ihm stumm bei seiner Arbeit zusahen, gehörte auch ein geflügelter Phallus. Fast all diese Flügelwesen sind mit Freud, der ihre Geschichte in eine moderne Sprache brachte, ausgewandert, nach London. Die Wiener Berggasse ist zum Museum geworden, ein lebloser Ort, die Seele ist fort, gewaltsam vertrieben.

Wo damals, neben der Praxis, in Freuds Privatwohnung sechs Kinder, Tanten, Verwandte und Personal die Räume bevölkerten, wohnen heute nur noch die Bücher einer Forschungsbibliothek und ein paar Computer. In einem der verwinkelten Hinterzimmer sitzt an diesem trüben Wintermorgen Lydia Marinelli, die wissenschaftliche Leiterin der Freud-Privatstiftung, eine junge Historikerin mit kräftigem dunklem Haar, dunklen Augen, und sie sagt lachend, nein, den Begriff der Seele brauche sie nicht, der mache leicht sentimental, und wenn man ihn höre, frage man sich gleich, was man verloren habe.

Die Seele gehört für die Historikerin Marinelli ins 19. Jahrhundert. Freud habe nicht umsonst lieber von der Psyche als einem Apparat voller Spannungen und Konflikte gesprochen als von der vermeintlich in sich geschlossenen, gemüthaften Seele, die der Alltagssprachgebrauch des Biedermeier ihm hinterließ. Die Psyche, das war nun der vielschichtige Ort, an dem sich ein kaum zugängliches Unbewusstes mit einem bewussten Ich und dessen Regisseuren um die Herrschaft im Haus stritten. Die Seele als Psyche widersetzt sich rein mechanistischen Deutungen, sie besteht aus Tätigkeit, die ebenso körperlich wie nichtkörperlich ist.

Dieser Freud, sagt Marinelli, habe sich ja doppelt vom hergebrachten Nachdenken über die Seele abgekehrt: zum Ersten von der geistigen Gelehrtenexistenz eines Friedrich Nietzsche, indem Freud sich der empirischen Naturwissenschaft zuwandte. Und zum Zweiten von der experimentellen Psychologie etwa eines Wilhelm Wundt, die sich der Wahrnehmung, den Sinnesreizen und dem Bewusstsein widmete, ohne die lebhaften Rangeleien im seelischen Apparat zu ergründen, die Freud interessierten. Das wissenschaftshistorisch Neue, das mit Freud in die Welt kam, ist für die Historikerin Marinelli die Zwei-Personen-Psychologie. Dass die Seele also jemanden braucht, der sich ihr verbindlich und spürbar zuwendet: sprachlich. Dadurch erst kann sie sich selbst erkennen. Ohne Amor keine Psyche, die alte Geschichte.

Fast alle Wissenschaften, die sich für die Seele interessieren, sagen es heute in ihren jeweiligen Sprachen vergleichbar: Der Essener Sozialpsychologe Harald Welzer siedelt die Seele in der Interaktion an, sie würde also durch Beziehungen existieren; der Bremer Neurologe und Philosoph Gerhard Roth, der die Wirksamkeit der Psychoanalyse verstehen will, erwägt, dass im Gehirn eine Instanz wie die Amygdala vielleicht nur auf die affektiven Anteile der Sprache reagiert, auf den Gefühlsausdruck zwischen Menschen also. Der neurologisch kundige Tübinger Theologe Dirk Evers sieht in der Einfühlung, der Empathie den einzig möglichen menschlichen Zugang zur Seele eines anderen Menschen. Und die Analytikerin Marianne Leuzinger-Bohleber, Leiterin des Frankfurter Freud-Instituts, versteht die respektvolle Anteilnahme als Schlüssel. Wer die Seele zu hart anfasse, breche ihr die Flügel oder erlebe, dass sie entfliehe.

Ob Freud das Märchen von Apuleius mitsamt seiner Psyche gekannt hat? Hat er bei der Arbeit auch eine geflügelte Psyche vor Augen gehabt? In der Berggasse 19 hilft jetzt Lydia Marinelli mit, diese Seele zu suchen, bald türmen sich die Bibliothekslisten, Ausstellungskataloge und Motivregister auf dem Tisch, den Rest erledigt die elektronische Suche. Nein, in Freuds Bibliothek, die es nach London schaffte, stand Apuleius nicht, aber das heiße ja nichts, sagt Marinelli, Freud habe so vieles auswendig im Kopf gehabt, und solche Bücher habe er vor der Emigration weggegeben. Beim Blättern in den Bilddokumenten stoßen wir auf all die geflügelten Nikes, Amors und Sphinxe, die Freuds Alltag bevölkerten, aber von Psyche immer noch keine Spur. Bis sie sich doch in einem Register zeigt: im Aufsatz Das Motiv der Kästchenwahl von 1913 sei Psyche präsent.

Und wie: Werkausgabe, Kästchenwahl- Aufsatz, dort wundert sich also Freud darüber, dass so oft in der Literatur die dritten die vorzüglichsten sind, Psyche als jüngste von drei Königstöchtern wie Aschenputtel, Shakespeares Cordelia als König Lears Jüngste, und auch Paris hat als Schönste seinerzeit die Dritte gewählt, Aphrodite. In der Figur der Dritten zeige sich das Motiv der Stummheit, und die sei »im Traume eine gebräuchliche Darstellung des Todes«. Die erste ist die Mutter, die zweite die Geliebte, und also die dritte? »Nur die Todesgöttin schließt den Mann in die Arme.«

So ist die antike Psyche bei Freud als liebende Todesgöttin neu anzutreffen, von Flügeln kein Wort, auch von der kleinen Voluptas und von Amors eifersüchtiger Mutter Venus übrigens nicht, sei’s drum, die Bücher zurück ins Regal, über die Sucherei ist es spät geworden. Wenn schon nicht die Seele des Orts, hier lässt sich wenigstens Psyche finden, mithilfe einer Historikerin, die von Erinnerungsarbeit etwas versteht. Und von den Brüchen, den Metamorphosen, die Motive, Begriffe, Erkenntnisse historisch durchlaufen.

Heute hat die Seele in der westlichen Welt das merkwürdige Privileg, allgegenwärtig und zugleich inexistent zu sein: Während im Alltag nichts natürlicher, nichts üblicher ist, als von verletzten Seelen oder von seelischer Balance zu reden, will die exakte Wissenschaft von ihr wenig wissen. »In der Tat wären die meisten meiner neurowissenschaftlichen Kollegen schockiert«, schreibt Gerhard Roth, »wenn ich sie fragte, ob man in der Hirnforschung noch etwas mit dem Begriff der Seele anfangen könne oder wo im Gehirn die Seele sitze.«

In der Wiener Berggasse aber haben sich die Neurologie und die Seele eine Zeit lang gut miteinander vertragen. Dort saß Freud im Jahr 1896 an seinem Entwurf einer Psychologie , die sollte seine Theorie der Psyche mit der nagelneuen Neuronentheorie verbinden, was beim Stand der Wissenschaft zu Freuds Enttäuschung nicht gelingen konnte. Psychoanalyse sollte auch Naturwissenschaft sein. Freud ging in seinen klassischen Sätzen geläufig mit dem Wort Seele um: »Es scheint, dass unsere gesamte Seelentätigkeit darauf gerichtet ist, Lust zu erwerben und Unlust zu vermeiden.« Oder: »Die Traumdeutung ist die Via regia zur Kenntnis des Unbewußten im Seelenleben.« Aber lieber als von der Seele sprach der Sohn des Industriezeitalters vom psychischen Apparat.

Mit dem Begriff der Seele kann heute auch eine Nachfolgerin Freuds, die Wiener Analytikerin Elisabeth Brainin, nicht viel anfangen. Die Seele in Wien zu suchen, das klingt für sie ein bisschen, als sei man Mozartkugeln auf der Spur. Das klingt wie ein verkehrter Rest Metaphysik, ein verkehrter Rest Gemütsseligkeit. Denn das Wien, in dem Freuds Theorie der Seele entstand, haben die Nationalsozialisten unwiederbringlich zerstört, und den meisten Österreichern war es recht so. Die Wiener Seele, sagt Brainin, das sei doch vielmehr die des Herrn Karl, den Helmut Qualtinger 1961 Jahren erbarmungslos realistisch als bösen Opportunisten gezeichnet hat.

Längst hat der Schnee draußen das steinerne Wien in weiße Decken gehüllt und sich auch auf alle Fenster der Dachwohnung von Elisabeth Brainin gelegt. Ein Künstlerwohnviertel unweit des Rings. Am Tisch sitzt bei Tee, Brot, Käse und Feigen eine zierliche Frau um die 50, ebenso aufmerksam wie distanziert und doch zugewandt, und erzählt, dass schon Freud annahm, man werde viel seelisches Leid eines Tags pharmakologisch heilen können. Wie für Freud sind auch für Elisabeth Brainin, die zugleich Neurologin ist, heute Hirnforschung und Psychoanalyse nicht länger feindliche Konkurrentinnen um die Seele, sondern Künste, die voneinander profitieren können.

Der Neuropsychoanalyse, die an den Universitäten mehr Gewicht haben solle, gilt Brainins Interesse. Wie etwa kommt es, dass manche Psychopharmaka Einfluss auf Träume haben, auf deren Häufigkeit ebenso wie auf die Intensität? Liegt es daran, dass der Angstpegel sinkt? Dass ein Über-Ich stumm ist? Warum sind bestimmte Menschen anfällig für Drogen, andere nicht? Wie entsteht im Hirn so etwas wie ein Körperbild? Und was können bildgebende Verfahren über die Wirkung von Therapien sagen? Gegenwärtig erforscht sie mit Kollegen, wie es Epilepsiepatienten ergeht, deren eine Hirnhälfte vor einer Operation stillgelegt wird.

Viele Patienten seien heute besser verstehbar, sagt Brainin, wenn man als Arzt neurologische Kenntnisse habe, bei manchen Patienten könnten Medikamente die Behandlung erleichtern oder gar erst ermöglichen, in anderen Fällen richten sie Schaden an. Nur schmälere das neurologische Wissen die Bedeutung der Psychoanalyse als Theorie der Persönlichkeit, als Kulturtheorie, als ärztliches Handeln ja keineswegs. Wie die Ärztin denn über Eingriffe im Hirn von psychisch schwer Kranken denke, deren Symptome inzwischen etwa durch Tiefenhirnstimulationen unterdrückt werden können? Plötzlich hat Brainins Stimme den feinen skeptischen Klang, den man auch in Freuds Schriften hört: »Nun, eine Operation mag für den Kranken ein Ausweg aus seinem Konflikt sein. Aber der Konflikt ist dadurch nicht aus der Welt, der sucht sich früher oder später andere Symptome.«

Dann spricht sie doch einmal von der Seele, vom »Seelenmord« nämlich, der sich etwa in schwersten Depressionen zeige, und nach der Seele der Berggasse 19 gefragt, sagt sie: »Es weht einen dort nichts mehr an.« Ein Buch nennt sie noch, das hat die Historikerin Marinelli herausgegeben, es hat nach Freuds verschwundenen Nachbarn gesucht.

»Wenn es zu dunkel wird bei der Seelensuche im Winter«, hatte vor der Reise ein alter Freund und Kunstkenner gesagt, »geh zu Correggio. Auch dort ist die Seele.« Bei Correggio, dem italienischen Renaissancemaler, wird es tatsächlich heller. Kann das Wesen in der Wolke dort Psyche sein? Unmöglich, die Dame ist flügellos. Aber welcher göttliche Atem wäre es dann, dem die Schöne auf dem Gemälde sich selig hingibt? Das ist nicht der biblische Gott, der einer eben erschaffenen Eva die Seele einhaucht, das ist nicht die Umarmung Amors, der Psyche küsst. Dies ist eine nebelartige bläuliche Wolke, die wie aus heiterem Himmel eine nackte irdische Schöne umschließt und sie in Luftküsse taucht, sie fraglos beseelend. Das ist Correggios Gemälde Jupiter und Io, entstanden um 1530, zu sehen im Kunsthistorischen Museum zu Wien, Abteilung Italien, Obergeschoss. Dicht ist die Traube von Menschen vor diesem Bild.

Dieser Correggio hat aus lauter Vorlagen etwas ganz Neues gemacht. Der Gott, der hier seinen Atem gibt, trägt nicht nur verschiedene Versionen der Geschichte von Jupiter und Io in sich, sondern auch vielerlei Seelengeschichten, die biblische, die des antiken Märchens, und eine neuzeitliche deutet er an: dass Himmel und Erde sich vereinen, wenn eine individuelle menschliche Seele liebt und geliebt wird. Im Zentrum des Bilds von Corregio, dort, wo dunkel und hell sich begegnen, liegt unsichtbar Ios Brust, die sich in die Wolkenhand schmiegt. Der göttliche Lufthauch beseelt im Kuss das irdische Wesen, während das fühlende Herz, der neuzeitliche Wohnort der Seele, sich liebend in die Hand dieses Gottes gibt. Ein Skandal, das Bild, das den beseelenden Gott der Bibel derartig naturalisiert und erotisiert, aber was für ein schöner Skandal, der die Seele dergestalt unsterblich sein lässt.

Ein Pärchen steht vor dem Bild, sie liest ihm etwas vor, so leise wie möglich, aber dann hört plötzlich jeder der Umstehenden zu, es ist Eichendorffs Gedicht Mondnacht: »Es war, als hätt’ der Himmel / Die Erde still geküßt, / Daß sie im Blütenschimmer / Von ihm nun träumen müßt’. // Die Luft ging durch die Felder / Die Ähren wogten sacht, / Es rauschten leis die Wälder, / So sternklar war die Nacht. // Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.« Das ist die romantische Sprache der Seele. Als hätte Eichendorff sie, Correggios Gemälde vor Augen, in eine historisch übernächste Gestalt umgewandelt.

Das Museum will schließen, es ist Zeit zu gehen. Draußen, am Ausgang nur noch ein Blick zurück auf die Fassade des monumentalen Kunstbaus, durch den das liberale Bürgertum sich selbst feiern wollte. Und auf einmal ist sie zu sehen: Die geflügelte Psyche schimmert weiß durch den Schnee, als wär nichts gewesen, nie. Da sitzt sie, tatsächlich.

Bücher über die Seele

Aristoteles: Über die Seele
Griechisch-Deutsch, nach der Übersetzung von W. Theiler; hg. v. Horst Seidl;
Meiner Verlag, Hamburg 1995; 298 S., 19,80 €

Apuleius: Amor und Psyche
Übersetzung von E. Norden;
C. H. Beck Verlag, München 2007; 90 S., 6 €

Sigmund Freud: Die Traumdeutung
Studienausgabe Bd. 2;
Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 1991; 662 S., 12,95 €

Paola Traverso:
»Psyche ist ein griechisches Wort…«
Rezeption und Wirkung der Antike im Werk von Sigmund Freud;
Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 2003; 302 S., 11 €

Hans-Dieter Klein (Hg.):
Der Begriff der Seele in der Philosophie
Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2005; 292 S., 25 €

Markus F. Peschl (Hg): Die Rolle der Seele in der Kognitions- und Neurowissenschaft
Auf der Suche nach dem Substrat der Seele;
Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2005; 270 S., 25 €

BILD