Energie aus Körperbewegungen zu gewinnen ermöglicht ein Gewebe mit Nanotechnologie. Forscher vom Georgia Institute of Technology in den USA ließen Nanodrähte aus Zinkoxid strahlenförmig um Textilfasern wachsen und verflochten diese zu Garn. Dabei verwickeln sich die Nanodrähte der einzelnen Fasern ineinander. Wird dieses Gewebe durch kleine mechanische Schwingungen verbogen, erzeugt der sogenannte piezoelektrische Effekt Strom. Pro Quadratmeter könnte ein Tuch aus solch einem Material 80 Milliwatt Energie erzeugen (Nature, Bd. 451, S. 810).

Dem Wildlachs noch eine Chance geben wollen zwei Biologen der Dalhousie University in Kanada. Ihre Metaanalyse belegt, dass Fischfarmen das Überleben von frei lebenden Lachsen und Forellen gefährden (PLOS Biology, Bd. 6, Heft 2). Wild lebende Fische aus der Familie der Salmoniden, die mit Tieren aus Aquakulturen in Kontakt kommen, haben eine um 50 Prozent reduzierte Überlebensrate im Vergleich zu Populationen, die nicht an Fischfarmen vorbeischwimmen.

Die Wildlachse sterben, weil entflohene Farmlachse sie mit Parasiten und anderen Krankheitserregern infizieren. Fischfarmen, die frei lebende Bestände eigentlich vor der Überfischung schützen sollen, sind somit selbst zum Problem geworden.