Bis der März kommt, der Meeresmonat, und die Behörden die Flagge des Meeres hissen. Fliegende Händler bieten den Pazifikkrieg auf DVD feil, Schulkinder singen die Hymne auf Avaroa ein, in den Wohnzimmern branden wogende Wellen gegen Fernsehbildschirme. Für ihn, sagt Angel Churata Yamani, sei der Tag des Meeres fast wie der Muttertag, "ein Gefühl, so schön und weit". Und als er dort stand mit seinen Kameraden, vor der Statue Avaroas, und stramm salutierte, da wären ihm fast die Tränen gekommen. Er ließ sich nichts anmerken. Stand ganz still und schaute entschlossen, während sie den Marsch des Meeres spielten. Hinter ihm glitzerte der See.