Der Trend zum Strom, der von der Industrie als Hybridisierung oder Elektrifizierung des Antriebs bezeichnet wird, ist facettenreich – und deshalb verwirrend. Die einfachste Technik ist ein sogenanntes Start-Stop-System, auch Micro Hybrid genannt, bei dem der Motor beim Halten ausgeht und beim Anfahren sofort wieder anspringt. Bei vielen BMW-Modellen, einigen Citroën und der Mercedes A/B-Klasse ist das schon zu haben. Spritspareffekt: fünf bis zehn Prozent. Die nächste Stufe, Mild Hybrid genannt, speichert die Energie beim Bremsen in einer Batterie. Diese treibt dann einen Elektromotor an, der den Benzin- oder Dieselmotor beim Beschleunigen unterstützt. Vorreiter: Honda Civic Hybrid. Spritspareffekt: 10 bis 20 Prozent. Full Hybrid wird eine Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor genannt, bei dem über ein, zwei Kilometer auch rein elektrisch gefahren werden kann. Vorreiter: Toyota Prius. Spritspareffekt: 25 bis 40 Prozent. Die Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor wird zum Plug-In Hybrid , wenn die Batterie zudem an der Steckdose aufgeladen werden kann (erste Modelle 2010). Bei der geplanten Variante von General Motors dient der Benzinmotor nur zum mobilen Nachladen des Akkus. Das Elektroauto schließlich hat nur einen Elektromotor, der von einer Batterie gespeist wird. Nimmt man alle Stufen, dann fahren in Zukunft fast alle Autos irgendwie elektrisch, aber nur der Plug-In Hybrid und das reine E-Auto beziehen den Strom aus der Steckdose. dhl