Das goldene Zeitalter der Computerspiele ist vorbei. Es war eine Epoche der Höhlen und Katakomben, des Kabelsalats und des grünen Leuchtens. Und es war ein Königreich für einsame Krieger, die an den Rändern des Universums gegen Ausgeburten der Hölle kämpften. Kurzum: Es war ein Paradies. Eine Ahnung von diesem verlorenen Zaubergarten fing der inzwischen verstorbene Künstler Jason Rhoades 1998 mit seiner Installation A few free years ein, kürzlich noch in der Sammlung Flick in Berlin zu sehen: Der Besucher passiert einen schmalen Korridor aus prähistorischen Spielautomaten, die blinken und zirpen und mit ihren pixeligen Monitoren zu Alienjagden in den Tiefen des Alls verlocken.