Antiterrordatei

Die Datensammlung wurde 2007 beim Bundeskriminalamt eingerichtet. Eingespeist werden 334 Datenbankdateien und 511 Protokolldateien. 38 Sicherheitsbehörden ist der Zugriff auf Informationen über mutmaßliche Terroristen und deren Organisationen erlaubt. Der Zugang zu Grunddaten wie Namen, Geschlecht, Geburtsort oder körperliche Merkmale steht allen von ihnen offen. Doch nur mit Zustimmung der speichernden Behörde werden auch Informationen wie E-Mail-Adressen, Bankverbindungen Waffenkenntnisse und Reiserouten weitergegeben. Anfang 2007 waren rund 13000 Namen von potenziellen Terroristen und Kontaktpersonen verfügbar. Ein Viertel davon lebt im Ausland. chd