DNA-Datenbank

Die Datenbank des Bundeskriminalamts (BKA) enthält fast 700000 Datensätze, drei Viertel davon sind menschliche DNA-Muster: Wer wegen einer "erheblichen Straftat" (etwa Tötung oder Sexualdelikten) verurteilt wurde oder auch nur verdächtig war, ist dort drin. Die übrigen Dateien sind Tatortspuren wie Glasscherben mit dem Blut eines Einbrechers. Die Gen-Datei gibt es seit zehn Jahren, jeden Monat kommen 10000 neue Datensätze hinzu. Das geschieht, indem die ermittelnde Dienststelle dem BKA anonym DNA-fähiges Material (Haut, Haare, Knochen) zusendet, das entschlüsselt in die Datei eingestellt wird. Mehr als 50000 Straftaten wurden bislang mit Hilfe der Datei aufgeklärt. CHD