Kundenkarten

Zu den fleißigsten Datensammlern zählen Warenhäuser und Unternehmen wie Payback, die Kundenkarten herausgeben. Laut Stiftung Warentest hat jeder Bundesbürger im Schnitt vier Kundenkarten im Portemonnaie. Damit hinterlässt er eine breite Datenspur, wenn er auf der Jagd nach Rabatt Informationen über sich preisgibt. Die Herausgeber der Karten sind wissbegierig. Sie fragen bei Antragstellung in der Regel nicht nur nach dem Namen, dem Geburtsjahr und nach der Adresse, sondern auch nach Telefonnummern, E-Mail-Adressen, der Haushaltsgröße, nach dem Familienstand, Einkommen, Beruf und selbst nach Hobbys. Die Daten werden dann zehn Jahre lang gespeichert. LÜT