Besorgniserregende Nachrichten kommen von der Migrantenfront. Im Bodensee, bisher ein Garant für autochthone Population, wird eine spürbare Zunahme von Neuankömmlingen beobachtet. Die Zuwanderer könnten heimische Tierarten verdrängen, fürchtet Landesrat Schwärzler von der ÖVP. Besonders bedrohlich ist die bereits in den sechziger Jahren eingeschleppte Dreikantmuschel. Ganz zu schweigen vom Höckerflohkrebs, den Kriminalisten auch Killer-Shrimp nennen und der eine erhöhte Kleinkriminalität in dem bisher so friedlichen Bodensee erwarten lässt. Der Klimawandel, ein Motor der Migration, beschleunigt die Ansiedlung neuer Zeitgenossen wie etwa der immer öfter auftretenden Süßwasserqualle, die keiner geregelten Tätigkeit nachgeht, sondern nur vom jeweiligen Biotop schmarotzt. Auch hier muss man auf das Schlepperunwesen hinweisen, da die meisten der Einwanderer illegal in Booten in den See gelangen. Wie stets ist bei den Immigranten eine hohe Vermehrungsrate festzustellen, wie das Beispiel der Schwebegarnele beweist. Unsere Hoffnung ruht auf dem engagierten schwarzen Landesrat, der Flankenschutz durch die Wissenschaft bekommt. Biologen fordern verpflichtende Gentests für Höckerflohkrebse, um im Sinne des sinnvollen Familiennachzugs Verwandtschaftsverhältnisse abklären zu können. Dem Vernehmen nach ist HC Strache, der Retter der Heimat, auf die Sache bereits aufmerksam geworden und überlegt ein Volksbegehren "Forelle statt Garnele". Obligatorische Flossenprints an den Grenzen sind jetzt jedenfalls unvermeidbar.