heißt der indische Künstler, der diese moderne, an alte Götterbilder erinnernde Plastik aus Polyester und Glasfiber gemacht hat. Für die in leuchtenden Farben bemalten Monumentalskulpturen (einige davon sind an die zwei Meter hoch) ist er inzwischen berühmt. Ravinder Reddy wurde 1956 in Suryapet (in der Nähe von Hyderabad) geboren und lebt heute in der Industrie- und Hafenstadt Visakhapatnam an der ostindischen Küste, im Bundesstaat Andra Pradesh. Er war dort Lehrer an der Kunsthochschule, widmet sich jetzt aber ganz seiner künstlerischen Arbeit. Er ist einer von 14 Künstlern und Künstlerinnen, die in dem Band New Delhi New Wave vorgestellt werden (herausgegeben von Jérome Neutres, Damiani Editore, Bologna 2007; 254 S., 60 €). Die zahlreichen Abbildungen zeigen, dass die moderne Kunst auch in Indien, obwohl sie immer wieder auf die Bilderwelt der eigenen Kultur zurückgreift, vor allem international ist und die Formen einer global gewordenen Kunstsprache fließend beherrscht.