Man könnte denken, Barack Obama sei ein Popstar – so sehr umjubeln ihn viele Menschen. Tatsächlich ist er ein Politiker der Demokratischen Partei in Amerika und will der nächste Präsident der USA werden. Die Wahl in dem großen Land ist aufwendig. Schon im Januar haben die Vorwahlen begonnen, in denen die Bürger, die sich dafür interessieren, die Kandidaten der Parteien bestimmen können: Wer soll für die Demokraten antreten, wer für die Republikaner (die zweite große Partei der Vereinigten Staaten)?

Besonders an Barack Obama ist, dass er der erste US-Präsident mit dunkler Hautfarbe wäre. Lange Zeit hat er sich in seiner Partei ein hartes Rennen mit Hillary Clinton geliefert. Sie wollte auch gern Kandidatin der Demokraten werden – und die erste Präsidentin Amerikas. Doch Obama fand mehr Unterstützer. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass er für die Demokraten antritt. Ganz sicher sein kann er aber erst in der kommenden Woche. Vom 25. bis zum 28. August trifft sich seine Partei, und dann wird endgültig abgestimmt, wer für die Demokraten in den Wahlkampf zieht. Wer für die Republikaner antritt, ist bereits klar: Ihr Kandidat heißt John McCain und ist 71 Jahre alt. Er hatte schon im März genug Stimmen in den Vorwahlen gesammelt. Doch auch er muss offiziell benannt werden. Seine Partei trifft sich dafür eine Woche nach den Demokraten. Danach wird das Rennen zwischen McCain und Obama bis zum 4. November spannend. An diesem Tag entscheiden die Amerikaner, wer nach George W. Bush Präsident sein soll.