Bruno Jonas ist mir, ehrlich gesagt, als vermeintlicher Genrekollege peinlich. Sein "politisches" Kabarett scheint mir nur noch vordergründige Tagespolitclownerie und harmlose Possenreißerei zu sein. Wer sich als angeblich politischer Kabarettist schon bei einem nicht völlig risikolosen Thema wie "Islam" den Mund verbietet, sollte seine TV-Auszeit nutzen, um sich zunächst der subtil-mutigen Kritikfähigkeiten eines Werner Finck im "Dritten Reich" zu erinnern. Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat und nicht in Iran.

Hubert Burghardt, Dortmund