Mit einer wunderschönen Dativform ging der diesjährige ZEIT-Scrabble-Sommer zu Ende: Kein anderes Wort als KLANGE auf 4H–4M hätte 52 Punkte eingespielt.

Rund 400 Teilnehmer kamen auf diese Lösung, bei der in der Querrichtung die Wörter KLEBENS, LA und NE gebildet wurden. Auch Monika Weber aus Saarlouis reichte diesen Vorschlag ein und wird im Herbst auf Einladung von Maritim und ZEIT am Scrabbleturnier in Bad Sassendorf teilnehmen.

Knapp 150 Mitspieler teilen sich nach 10 Wochen Scrabble-Sommer nun den ersten Platz. Jeder von ihnen hat nicht ein einziges Mal gepatzt und somit 766 Punkte auf dem Konto. So musste das Los entscheiden, wer als Primus inter Pares nach Bali und Ostjava reisen darf. Fortuna entschied sich für Annette Porkristl aus Frankfurt. Wir gratulieren herzlich!

Scrabble-Duden gewahrt.

Das Jubiläumsjahr von Scrabble war ein olympisches, und vom gleichnamigen Gedanken haben sich wohl viele Leser leiten lassen: Obwohl sie von der ersten Runde an kaum noch Chancen auf den Hauptgewinn hatten, waren sie Woche für Woche dabei. Manch einer hat nach 10 Zügen keine 200 Punkte erspielt, aber so immerhin die Hoffnung auf einen der 60

Wie bei jedem Turnier mussten sich die Schiedsrichter beim Scrabble-Sommer natürlich streng ans Reglement halten – und konnten auch noch so fantasiestrotzende Wortschöpfungen nicht durchgehen lassen. Manchmal tat ihnen das beinahe leid. Ob EINOHRIG (so wie Hasen gelegentlich im Kino auftreten), MYCHENS (Genitiv des Diminutivs von MY), MAUSLEBEN (analog zum Hundeleben) oder SEMZITATE (gebräuchlich nur unter eingefleischten Bibelfreunden) – all diese Wörter zeugen von großer Kreativität, haben es aber leider noch nicht bis in den Duden geschafft.