Soffy, Kira, Lola und Clementine planschen im Pool. Fahren mit dem Auto. Vergessen einen Schlüssel. Sind angeblich die Zukunft des Fernsehens. "Eine neue Dimension des TV-Entertainments", tönte die Produktionsfirma MME, als die Serie über die Berliner "Candy Girls" vor ein paar Monaten auf MySpace startete. Die jüngsten Folgen, jeweils nur um die vier Minuten lang, riefen mehr als 70.000 Zuschauer auf der Internetseite des Sozialen Netzwerks ab.
Aber wenn Florian Silbereisen im Ersten zum großen Sommerfest der Volksmusik lädt, versammelt er mal eben sechs Millionen vor der Glotze, um ein Vierteljahrhundert Kastelruther Spatzen zu feiern.