Für den Liter Flüssiggas zahlt man nur etwa halb so viel wie für Benzin, weil der Staat darauf wesentlich niedrigere Steuern erhebt. Allerdings liegt der Treibstoffverbrauch pro hundert Kilometer um bis zu 20 Prozent höher. Noch günstiger wird das Fahren mit Flüssiggasautos, wenn die Kfz-Steuer künftig an den CO₂-Ausstoß gekoppelt wird. Ein Problem: Der Gasbetrieb erhöht die Motortemperatur. Gerade bei Fahrern mit Bleifuß kann das zu erhöhtem Verschleiß oder gar zum Motorschaden führen. Das kommt zwar extrem selten vor, dient aber Autokonzernen als Argument, wenn es bei nachgerüsteten Fahrzeugen zu Motorproblemen kommt. Zur Sicherheit sollte man daher bei der Umrüstung eine Garantieausfallversicherung abschließen, die in einem solchen Fall einspringt. Sie kostet für zwei Jahre um die 200 Euro.