Mitsuya Uchida, Präsident der japanischen Firma Prop, trägt hier keinen aufblasbaren Heiligenschein zur Schau, sondern einen Airbag. Im Fall eines Sturzes nach hinten entfalten sich innerhalb einer Zehntelsekunde zwei Prallsäcke an Nacken und Gesäß. Das Sturzopfer fällt weich, was vor allem Hüftgelenksbrüche verhindern soll. Feste Hüftprotektoren gibt es schon länger. Mit dem tragbaren Airbag aber, den Prop jetzt auf einer Messe in Tokyo vorstellte, kommt eine Entwicklung zum Einsatz, die heute bereits Motorradfahrer schützt. Für Senioren könnte der Aufprallschutz lebensrettend sein: Gebrochene Hüften führen bei ihnen oft zur Immobilität, was indirekt tödliche Lungenentzündungen nach sich ziehen kann. HAL